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Targeting

Targeting gehört zum Online-Marketing. Dabei steht der möglichst genaue Zuschnitt von Werbung auf eine Zielgruppe im Vordergrund. Eingesetzt wird Targeting bei Display-Werbung und bei SEA. Das Ziel ist es, Werbekampagnen möglichst so zu steuern, dass die Zielgruppe angesprochen wird, ohne große Streuverluste einzufahren.

Zielgruppendefinition für erfolgreiche Werbemaßnahmen

Targeting kommt aus dem Englischen und bedeutet in diesem Zusammenhang so viel wie „Zielausrichtung“. Demnach geht es darum, erst einmal zu bestimmen, wohin der Weg gehen soll und eine genaue Zielgruppe festzulegen. Denn wenn nicht klar ist, wer überhaupt angesprochen werden soll, kann das Targeting nicht wirkungsvoll greifen. Es gilt also: Je genauer die Zielgruppe definiert ist, desto besser kann das Targeting greifen und Streuverluste vermieden werden.

Ist die Zielgruppe festgelegt, kann eine Werbestrategie ausgearbeitet und festgelegt werden. Die Verwendung von Cookies spielt dabei zwar immer noch eine wichtige Rolle, im Zuge der Datenschutz-Diskussion werden sie aber immer unwichtiger. Advertiser orientieren sich so mittlerweile an anderen Methoden, um Zielgruppen zu erfassen und zu analysieren.

Gängige Targeting-Formen

Beim Targeting gibt es verschiedene Möglichkeiten, um vorzugehen, die sich in ihrer inhaltlichen Struktur unterscheiden. Dabei gibt es beispielsweise:

  • Content-Targeting: Die einfachste Form zielgruppenrelevanter Werbung. Werbeeinblendungen orientieren sich hierbei am Thema und den Keywords des Seiteninhalts. Beschäftigt sich der Artikel also zum Beispiel mit Aquarienpflanzen, können Advertiser dort entsprechende Werbung schalten.
  • Semantisches Targeting: Hier erfolgt die Werbeeinblendung ebenfalls in einem inhaltlich sinnvollen Rahmen. Allerdings kommt dabei eine spezielle Software zum Einsatz, die den Inhalt der Seite analysiert und auf Sinnzusammenhänge untersucht. Auf einer Seite zum Thema Camping könnte also Werbung für Zelte oder Schlafsäcke eingeblendet werden.
  • Behavioral-Targeting: Diese Art des Targetings bezieht das Nutzerverhalten mit ein. Dazu zählen nicht nur das verwendete Betriebssystem oder die geografische Position des Benutzers, sondern auch das langfristige Surfverhalten.
  • Social-Media-Targeting: Spielt beim Schalten von Facebook-Werbung eine bedeutende Rolle. Dabei wird die Zielgruppe anhand von Profildaten der Nutzer ausgerichtet.

Retargeting als Sonderform

Das Retargeting ist eine Sonderform des Targetings. Es zielt vorrangig auf Nutzer ab, die eine gewünschte Interaktion nicht durchgeführt oder abgebrochen haben, beispielsweise den Kauf eines Artikels in einem Online-Shop. Hier kommen wieder die Cookies ins Spiel, die Informationen über besuchte Seiten aufweisen. Surft der Nutzer also auf einer Seite, die am selben Werbeprogramm beteiligt ist, erscheinen automatisch passende Anzeigen. Der Einsatz von Retargeting ist allerdings umstritten, da umfassende Profile problemlos erstellt werden können, die im Zweifel die Privatsphäre verletzen.

Targeting in der Suchmaschinenoptimierung

Auch für die Suchmaschinenoptimierung ist Targeting von wesentlicher Bedeutung. Inhalte können damit zielgruppengerecht aufbereitet werden. Das kann die Click-Through-Rate erhöhen und die Bounce Rate senken. Für das Ranking ist Targeting so eine wichtige Stellgröße und gehört zu einer effektiven Suchmaschinenoptimierung.

Weblinks

Tipps für Social Media Kampagnen bei t3n

Targeting bei ITWissen

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