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Blogs können aus mehreren Gesichtspunkten positive Effekte auf die Suchmaschinenoptimierung haben. Seien es nun die aktuellen Inhalte, das breite Spektrum an Keywords, welches durch einen Blog abgedeckt werden kann oder die Aufmerksamkeit, die sich durch einen Blog generieren lässt. Blogs können gerade bei Online-Shops eine entkommerzialisierte Zone bilden, in der es in erster Linie um Informationen und aktuelle Inhalte geht anstatt um das bloße Kauferlebnis.

Ein Blog kann Nutzer ganz anders erreichen und informieren als dies ein Online-Shop über Produkt-, Kategorie- oder Themenseiten kann. Schließlich gibt es weitaus weniger Einschränkungen (beispielsweise durch das Design, die Shop-Struktur oder die Produkte) als dies auf allen anderen Seiten einer Domain der Fall ist.

Bilden Sie sich eine eigene Meinung

Ein Blog kann Besuchern das Geschäft näher bringen, die Leute hinter dem Shop vorstellen, neue Entwicklungen der Branche aufzeigen, einen Zeitvertreib bieten oder auch neue Produkte vorstellen. Wobei dies, ganz im Sinne der entkommerzialisierten Zone, bei einem Blog nicht im Vordergrund stehen sollte.

Hinzu kommt die direkte Verbindung zum Kunden, der sich mit Hilfe von Blogkommentaren an den Betrieb wenden kann oder auch nur seine Unterstützung kundtun kann. Zwar haben Blogkommentare aufgrund veralteter SEO-Taktiken einen miserablen Ruf, sollten bei eigenen Blogs aber eben nicht als Linkgeber sondern als Quelle für benutzerorientierte Inhalte (User Generated Content) betrachtet werden. Hier kann – bei bereits laufenden Blogs – zeitnah ausgewertet werden ob und inwieweit Inhalte ankommen und bei neuen Blogs mit Inhalten und der Zielgruppe gespielt werden. Denn Inhalte die ankommen, werden früher oder später gefunden und können sich aufgrund ihrer Qualität bzw. der passenden Zielgruppenansprache viral verbreiten.

Die zeitliche Komponente bei der Viralität von Artikeln

Als Beispiele möchte ich einen privaten Blogpost von mir vom 14.5.2015 nennen, der ohne dies zu beabsichtigen am 25 Juni von einer recht bekannten Facebook-Seite geteilt wurde und innerhalb von 24-Stunden 477 Likes, 15 Shares und immerhin 33 (positive) Kommentare auf ebendieser Facebook-Fanpage sammeln konnte. Hinzu kamen 35 neue Fans für die dazugehörige Facebook-Seite des Blogs, 4 Twitter-Follower und eine gestiegene Nachfrage nach meinem Namen. So stiegen in den kommenden Tagen sowohl die Google Alerts als auch die Xing- und LinkedIn Aufrufe in ungeahnte Höhen.

Das zweite Beispiel musste sogar noch länger warten, bis sich die virale Macht zeigte. Ein einziger Tweet schaffte es, immerhin 709 Tage nach der eigentlichen Veröffentlichung in der letzten Zeit zu einer ungeahnten und damals sicherlich nicht erwarteten Beachtung:

Ursprung der ungeahnten Publicity war dieser Tweet zum damaligen schwülen Wetter, der aber auch im Juli 2015 noch passend genug war um von mehreren großen Blogs aufgegriffen zu werden:

Man sieht also, dass sich Inhalte auch noch Monate und Jahre nach der Veröffentlichung zur Generierung von Aufmerksamkeit nutzen lassen. Sobald Sie Ihre eigenen Influencer, also Meinungsführer erreichen, kann auch alter Inhalt neu entdeckt und verbreitet werden. Dies ist der Grund, warum die Macht eines Blogs niemals unterschätzt werden darf, wie auch in diesem Blogartikel (!) näher erklärt wird. Ein Blog hat nämlich diverse Vorteile, die es als Online-Shop zu entdecken gilt.

Wenn Sie also immer wieder davon hören, dass Suchmaschinenoptimierung und Content Marketing zeitlich nur bedingt vorhersehbar sind, lassen Sie sich anhand dieser drei Beispiele bzw. Artikel noch einmal vor Augen führen, warum der Erfolg eines Blogs bzw. vom Content Marketing nur bedingt vorhergesagt werden kann.

In jedem Fall sind es aber Beispiele, die aufzeigen, warum Blogs und Blogartikel mehr können als nur Inhalte zu generieren. Hier gibt es einen Bereich, der eine Verbindung zum Verbraucher und Käufer herstellen kann, die auch noch lange nach der Veröffentlichung Besucher und Kunden bringen kann.


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