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Alexa

Alexa ist ein Tochterunternehmen des Online-Versandhändlers Amazon. „The Web Information Company“ sammelt Daten über Webseitenzugriffe und stellt diese, teilweise gegen Bezahlung, Interessenten dann zur Verfügung. Bekannt ist vor allem die Alexa Toolbar, die sich besonders im englischsprachigen Raum etabliert hat. Diese Symbolleiste kann in jeden Browser integriert werden und soll das Surfen im Netz vereinfachen.

Nutzung

Die Dienste von Alexa sind hilfreich, wenn es um die Einschätzung des Seitentraffics geht. Die Daten, die daraus hervorgehen, sind zwar nicht zu 100 Prozent korrekt, zeigen aber eine annehmbare Tendenz. Während der kostenlose Dienst diese Kennzahlen liefert, gibt es mit Alexa Pro ein Bezahlangebot. Hier ist ein Toolkit inkludiert, das u. a. Analysen und Metriken beinhaltet. Darüber hinaus bietet Alexa Site Audit eine SEO-Lösung. Ihre Datenbanken werden außerdem der Wayback Machine zur Verfügung gestellt.

Alexa Toolbar

Die Idee hinter der Alexa Toolbar ist es, das Surfen im Internet zu vereinfachen. So zeigt Alexa neben dem Suchergebnis beispielsweise das Ranking der Seite an, sowie externe Links, die auf diese Seite verweisen. Zugleich informiert sie über die Anzahl der Seitenaufrufe im Vergleich zur Gesamtanzahl der Internetnutzer und bietet Alternativen zu diesem Projekt an. Nutzer der Alexa Toolbar können auch Bewertungen zu dieser Webseite abgeben und die Kommentare anderer lesen. Alle diese Daten werden von Alexa gespeichert und in eine Datenbank überführt, wo sie zur Erstellung von Statistiken genutzt werden.

SEO

Der Alexa Rank ist im Vergleich zu präzisen Analysen, wie sie beispielsweise Google Analytics liefert, eher ungenau und eignet sich demnach nur bedingt für SEO. Dennoch liefert Alexa einen Anhaltspunkt, um die Zugriffe auf eine Seite erahnen zu können. Genauere Daten liefert Alexa Pro. Vor einer Veröffentlichung auf einer anderen Webseite hilft der Alexa Rank, die Angaben der Publisher zu überprüfen. Sind die Angaben stark unterschiedlich, sollte man darüber nachdenken, sich die tatsächlichen Besucherzahlen zusenden zu lassen.

Datenschutz

Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist die Benutzung von Alexa in Deutschland immer noch kontrovers. Bis vor einiger Zeit wurde Alexa über Software Pakete mitgeliefert und installiert. Ist das Plugin erst einmal installiert, sammelt es Daten, die an die Datenbanken weitergeleitet werden. Das hat Alexa auch schon den Titel einer Spam-Software eingebracht. In den Datenschutzhinweisen des Unternehmens wird ausdrücklich auf diese Datensammel-Eigenschaft des Dienstes hingewiesen. Nutzer sollten sich bei Installation also im Klaren darüber sein, dass ihr Online-Verhalten aufgezeichnet wird.

Geschichte

Die Internetpioniere Bruce Gilliat und Brewster Kahle gründeten 1996 den Online Dienst als Alexa Internet Inc. Drei Jahre später kaufte Amazon das Unternehmen für eine viertel Milliarde US-Dollar auf. Die ursprüngliche Idee von Alexa war es, den Nutzern eine Orientierungshilfe im Netz zu bieten, indem eine Katalogisierung stattfand. Während Alexa zu Anfang noch als Symbolleiste genutzt wurde, ist sie heute eher mit einer Suchmaschine vergleichbar.

Links

Alexa bei Wikipedia

Alexa im Internet

Datenschutzerklärung von Alexa


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