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Suchmaschinenoptimierung: Sofortberatung unter 02241 2344960

Führt die Optimierung der Ladegeschwindigkeit zu einem besseren Ranking?

Hat ein schneller Server Einfluss auf das Ranking bei Google? Schon oft wurde diese Frage diskutiert, doch jetzt gibt es Neuigkeiten vom Suchmaschinenbetreiber selbst.

Bei vielen bekannten Suchmaschinen wurden bisher viele Tipps gegeben, wie man die Ladezeit der eigenen Website optimieren kann. Die Zufriedenheit des Besuchers in Bezug auf die Ladegeschwindigkeit lässt sich natürlich schwer bestimmen und inwieweit die Betreiber diesen Faktor im Ranking einbeziehen, war bisher nicht bekannt.
Doch Google veröffentlicht jetzt, dass die Schnelligkeit das Ranking beeinflusst. Bisher gilt das allerdings nur für Webseiten, die über die Google.com-Suche aufgelistet werden. Wie lange die Ausweitung auf weitere Länder und Sprachen auf sich warten lässt, bleibt abzuwarten. Aus diesem Grund bietet es sich an, schon jetzt die eigene Seite auf entsprechende Optimierungsmaßnahmen zu überprüfen.

Bei der Diagnose der eigenen Seite stehen mehrere Faktoren zur Problemanalyse und -behebung zur Verfügung.
Eine reine HTML-Seite, die bereits fertig auf dem Server liegt und von dem Besucher lediglich abgerufen wird, bietet hier natürlich Vorteile. Flashseiten hingegen und Seiten der meisten Content-Management-Systeme müssen erst erzeugt beziehungsweise ausgelesen werden und belasten natürlich den Server. Hier ist auch zu beachten, dass je nach Umfang der Codierung und somit der Interpretationsleistung, die Dauer mit jedem Benutzer um ein Vielfaches steigt.
In der Reduzierung der Datengröße insbesondere bei Bildern bleibt viel Potenzial häufig ungenutzt. Neben den gängigen Grafikprogrammen, die die Option bieten, Bilder für den Online-Gebrauch zu komprimieren, gibt es auch einige Online-Plattformen, die dieses Tool anbieten. Der Besucher wird den Qualitätsunterschied (im Gegensatz zu Ihrem Server) kaum wahrnehmen können.

Eine weitere Begünstigung der Ladezeit bietet die Auslagerung von Dateien. Skriptteile, die auch auf anderen Seiten verwendet werden, können ausgelagert und so im Cache des Besuchers gespeichert werden. So werden die Informationen nur einmal übertragen und die Abruffrequenz des Domain Name Servers wird entsprechend geringer.
Falls der Server selbst ebenfalls „Optimierungsspielraum“ bietet, sollte man gut zwischen dem virtuellen und dem eigenen Server abwägen. Im Gegensatz zu der Ladegeschwindigkeit gibt es hier keine offiziellen Angaben über die Wertigkeit eines eigenen Webservers und somit seiner eigenen IP-Adresse. Bei Anbietern des virtuellen Webspace sollte man sich bewusst sein, dass möglicherweise Tausende andere unter derselben IP-Adresse der Suchmaschine auch negativ auffallen können.

Abschließend bleibt zu sagen, dass es sicherlich schwierig und zeitaufwendig ist, alle diese Optimierungsfaktoren auf einer Webseite anzuwenden. Diese Meldung sollte Ihnen einen Denkanstoß geben, allerdings sollten Sie die Ladezeit Ihrer Webseite auch nicht überbewerten, denn schließlich bedienen sich die Suchmaschinen vieler weiterer Rankingfaktoren. Abgesehen davon ist nicht allein die Schnelligkeit ausschlaggebend für die Resonanz auf Ihrer Seite. Eine leere Seite ist schnell geladen, aber  der Inhalt wird den Besucher nicht zu Aktionen anregen können oder ihn ein zweites und drittes Mal zu Ihnen führen.

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