Wie finde ich eigentlich…? Vermeidbare Fehler und Tipps für einen erfolgreichen Webshop!

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„Der beste Online-Shop bringt nichts, wenn …“ Sätze dieser Form werden insbesondere beim Thema Suchmaschinenoptimierung oft und gerne bemüht, um die Notwendigkeit der Maßnahmen für mögliche Kunden erkennen zu lassen. Dass es noch ganz andere Schwierigkeiten auf dem Weg zur Kundengenerierung für den eigenen Online-Shop gibt, wird jedoch nur allzu gerne vergessen. Dabei stellen sich die Anbieter vielfach selbst ein Bein und verhindern selbst den ersehnten Kundenansturm.

Mitunter vergessen Shop-Betreiber schlicht eines: Nicht jeder Kunde ist ein Experte, der mit allen Fachbegriffen des jeweiligen Anwendungsgebietes aus dem Effeff vertraut ist. Oft suchen Internetnutzer nach Dingen, deren Name ihnen ganz und gar nicht vertraut ist. Selbst bei Alltagsgegenständen kommt dies vor. Darin findet sich bereits der erste wichtige Punkt der nun folgenden Auflistung wesentlicher Aspekte, die Betreiber von Online-Shops zum eigenen Besten beachten sollten.

Punkt 1 zur erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung kann also etwa so formuliert werden:
Verwenden Sie nicht ausschließlich Expertenvokabular, sondern berücksichtigen Sie auch Umschreibungen, die in der Alltagssprache vorkommen (Beispiel aus dem Sanitärwesen: Statt Saugglocke beispielsweise der in im Alltag gebräuchliche Begriff „Pümpel“). Der Optimierungsaufwand dieser Umschreibungen ist in der Regel nicht so hoch, daher sollte man diese Möglichkeit nicht einfach ignorieren.

Vielen Usern ist ein weiteres Problem unangenehm vertraut: Sie landen nach Eingabe eines Suchbegriffs zwar im Shop eines bestimmten Anbieters. Doch am begehrten Ziel ihrer Suchmaschinenanfrage sind sie damit leider häufig nicht. Betreiber versäumen immer wieder, die eigentlichen Suchbegriffe samt Link so zu gestalten, dass die Suchenden mit einem Klick wirklich unmittelbar beim entsprechenden Produkt im Online-Shop landen. So müssen die User am Ende dennoch aus eigenen Stücken nach dem eigentlichen Produkt suchen. Einem Experten mag dies zügig gelingen, doch für einen Laien bedeutet dies einen zeitlichen Mehraufwand, wenn es an Fachvokabular und somit erneut am richtigen Suchbegriff mangelt. Langes Suchen jedoch führt zu Frustration.

Punkt 2 zur guten Shop-Optimierung kann wie folgt definiert werden:
Je einfacher und spezifischer die so genannten Landing-Pages aus thematischer Sicht optimiert sind, desto besser finden sich die potentiellen Konsumenten zurecht! Nutzen Sie als Betreiber die Möglichkeit der so genannten „Description“ als sinnvolles Meta-Tag der Programmierung und updaten Sie an dieser Stelle regelmäßig bei Korrekturen in Ihrem Produktportfolio! So erleichtern Sie Ihren Kunden von morgen in den Suchmaschinen-Ergebnissen den Durchblick bezüglich der Zielseiten! Die Meta-Description ist eine Inhaltsangabe einer Seite, je treffender und interessanter diese formuliert wird, desto mehr Interessenten fühlen sich angesprochen und besuchen Ihre Seite. Die optimale Zielgruppenansprache ist also sehr wichtig und kann entscheidend sein.

Selbst wenn Suchmaschinennutzer im Falle des genannten Beispiels „Saugglocke“ zu dem Entschluss kommen, doch lieber im klassischen Einzelhandel einkaufen zu wollen. Wo wird der Internetnutzer wohl nach Filialen suchen? Richtig, bei Google oder ähnlichen Anbietern!

Punkt 3 zielt auf das Aufmerksam machen des eigenen Angebots:
Zur Suchmaschinenoptimierung sollte stets ein Eintrag im Google-„Branchenbuch“ (Beispiel: Google Map) gehören, um Sie bei Suchanfragen regional auffindbar zu machen! Verwenden Sie dabei auf jeden Fall die Adresse Ihres Ladens als Keyword (Suchwort).

Mitunter gelingt es Usern selbst bei Erfüllung der oben genannten Kriterien nicht, ihr gewünschtes Produkt in der heimischen Region ausfindig zu machen. Manchmal müssen es eben doch herkömmliche Medien sein, um ans Ziel zu gelangen!

Punkt 4: Anbieter sollten nichts dem Zufall überlassen.
Die sicherste Route zum neuen Stammkunden führt über die Nutzung aller denkbaren Medien des On- und Offline-Angebots. Kurzum: Auch die gängigen Druckerzeugnisse im Stile der Branchenbücher leisten einen guten Dienst zur Promotion im Sinne eines Betreibers! Außerdem können Unternehmen dort Informationen zum eigenen Internetauftritt anbieten und so die Leser wiederum ins Web locken.

Ein Problem ist oft die fehlende Aktualität in Telefon- und Branchenbüchern. Anbieter wechseln den Standort, vielfach fehlen aktualisierte Infos zum eigentlichen Angebot auf den entsprechenden Webseiten. Anders der Online-Shop. Je transparenter der Betreiber das Angebot im Shop gestaltet, desto besser kommt der gebotene Service in der Regel beim Kunden an, auch wenn dieser positive Aspekt bei allem Konkurrenzdruck gerne vergessen wird.

Punkt 5: Im Online-Shop empfiehlt sich ein standardisiertes Produktsortiment.
Umso mehr, wenn die Masse der Anbieter im gleichen Bereich diesen Weg beschreiten. Es gilt auf der Webseite hervorzuheben, welchen Mehrwert Kunden vom Produktangebot Ihres realen Ladens als Vergleich mit einem Internet-Einkauf haben.

Früher oder später kreist der Webnutzer das Angebot der verschiedenen Shop-Angebote für sich ein. Doch was entscheidet über die endgültige Wahl? Je ähnlicher sich die Kandidaten der engeren Auswahl in Angeboten und Tarifen sind, desto größer ist die Rolle, die leichte Bedienbarkeit, weitere Rahmenbedingungen und – oft das Zünglein an der virtuellen Waage – die Kundenfreundlichkeit spielen. Gütesiegel und Serviceleistungen wie kostenloser Versand oder besonders gute Garantiebestimmungen sind oft kaufentscheidend.

Punkt 6 zum Shop-Erfolg:
Setzen Sie alles daran, Ihren Online-Shop so seriös und vertrauenserweckend zu gestalten. Die Investition in die bekannten zuverlässigen Qualitätssiegel rentiert sich mit wachsender Kundschaft und höheren Umsätzen!

Die Entscheidung für den Shop ist also gefallen, es geht ans Bestellen. Der große Vorteil am Online-Shop ist zweifelsohne die Möglichkeit, dies zu jeder Tages- und Nachtzeit tun zu können.

Der ideale Ablauf des Kundenbesuchs im Online-Shop: Er bestellt den gesuchten Gegenstand („Pümpel“) und erkennt beim Durchstöbern des Shops, dass hier viele andere schöne Dinge auf ihn warten. Kurzerhand wird ein weiterer Artikel im virtuellen Einkaufswagen versenkt. Ein unangenehmes Problem ist es, wenn sich plötzlich der erste Artikel ins Online-Nirwana verabschiedet. Sofern dies nur einmal geschieht, mag das der Kunde noch verzeihen. Spätestens beim zweiten Mal verlieren Sie als Anbieter diesen potentiellen Kunden, vielleicht für immer.

Punkt 7 für Online-Shops:
Vor aufwendigen Werbemaßnahmen für Ihren Online-Shop sollte das Angebot samt zugehöriger Webseite auf die Bewährungsprobe gestellt werden. Dabei sollten Sie dem Zufall abermals keine Chance geben. Prüfen Sie Ihren Shop mithilfe der gängigen Browser technisch auf Herz und Nieren. Vor allem die meistgenutzten Browser wie Firefox und Internet Explorer müssen funktional einwandfrei laufen! Sonst helfen Ihnen selbst die besten Referenzen nicht viel! Ruhen Sie sich nicht auf technischen Lorbeeren aus, prüfen Sie regelmäßig alle Funktionen Ihres Shop-Angebotes! Gerade die Sicherheit eines Webshops spielt hier eine besonders wichtige Rolle.

Und schon kommen wir zum letzten wesentlichen Aspekt. Dem Zahlvorgang. Hier kann sich der Betreiber eines Online-Shops mit unübersichtlichem Aufbau und komplizierten Strukturen noch einmal selbst um die begehrte Kundschaft bringen.

Punkt 8 – Bestellprozess: Machen Sie es Ihren Kunden an dieser Stelle ein letztes Mal so einfach wie irgend möglich.
Wichtige Eingaben wie die Zieladresse für Bestellungen, die Art des Versandes (Normalvesand, Speditionsverand o. ä.) sowie die Zahlungsmodalitäten (Vorkasse, Kreditkarte oder Lastschrift?) sind so genannte „Muss“-Felder, die unbedingt unkompliziert zu bearbeiten sein müssen, um Kunden bei der Stange zu halten! Auch hier bestimmen klare Ansagen und frühzeitiges Informationsverhalten von Anbieterseite über die Zufriedenheit des Kunden.
Und bekanntlich ist gerade der zufriedene Nutzer derjenige, der später gerne wieder vorbeischaut und den Anbieter weiterempfiehlt.

Das ist im Web wie in der Wirklichkeit die Realität des Handels.

Sollte ich wichtige Punkte vergessen haben, bitte ergänzen. Danke.

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Über den Autor

Wer schreibt eigentlich hier? Mein Name ist Eren Kozik, Gründer und Head of SEO der auf SEO spezialisierten Online-Marketing-Agentur SEOPT und beschäftige mich seit 2005 mit der Optimierung von Webseiten für Suchmaschinen. Die Freizeit verbringe ich mit meiner Familie und widme mich dem Laufsport.

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