Weniger Werbung, mehr Inhalt – Googles neues „Layout-Update“

Weniger Werbung, mehr Inhalt – Googles neues „Layout-Update“

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Es gibt mal wieder Nachrichten aus dem Hause Google: Am 19. Januar stellte Matt Cutts in einem Post auf dem offiziellen Google-Blog den neuen Suchalgorithmus zur Verbesserung von Seitenlayouts vor. Was ist neu? Wie funktioniert es? Was sagen Befürworter und Kritiker? Ein kurzer Überblick:

Mittels dieses neuen „Layout-Updates“ sollen mit Werbung überladene Websites „abgewertet“ werden. Mit Werbung sind hier die sogenannten above-the-fold Angebote gemeint, sprich Werbeeinbindungen, die noch vor dem eigentlichen Content auf der Seite erscheinen und diesen darüber hinaus nur schwer auffindbar machen. Die Konsequenz für Webseiten, die mit Ads zugepflastert sind, ist folglich also ein schlechteres Ranking. Laut Cutts kommt diese Änderung bei weniger als 1% der Suchergebnisse weltweit zum Tragen. Außerdem wichtig für alle Seitenbetreiber: Nichts ist endgültig – wird eine durch dieses Update betroffene Seite nach den Richtlinien des neuen Suchalgorithmus verändert, so kann sie im Ranking wieder aufsteigen. Allerdings nimmt dieser Prozess durch den Googlebot unter Umständen mehrere Wochen in Anspruch.

Klare Vorteile für User

Fast jeder Benutzer hat diese Situation schon einmal erlebt: man klickt auf eine Website und muss zunächst eine ganze Weile durch einen Werbedschungel scrollen, in der Hoffnung den eigentlichen Grund des Besuchs – sprich den Inhalt – zu finden. Mit Googles neuer Layout-Verbesserung soll dieses Szenario künftig nicht mehr vorkommen. Durch den neuen Suchalgorithmus werde die Qualität der Suchergebnisse verbessert und das Layout von Webseiten übersichtlicher gestaltet. Hier will Google also in puncto Benutzerfreundlichkeit einen Volltreffer landen.

Unklare Richtlinien für Betreiber

Unglücklicherweise fehlen noch ganz klare Regeln, die festlegen, wann eine Seite vom aktuellen Update betroffen ist oder nicht. So stellt sich vor allem die Frage: Wie genau darf das Layout aussehen, damit die Seite beim Ranking nicht ganz nach hinten „durchgereicht“ wird? Zwar jeder hat eine ungefähre Vorstellung davon, wann Werbung above-the-fold „zu viel“ Werbung ist – doch was bedeutet das nun ganz konkret? Klare Angaben z.B. zur Pixelgröße von Werbbannern würden es Seitenbetreibern daher einfacher machen, sich auf das neue Update einzustellen.

„Wer im Glashaus sitzt…“ – Stimmen der Kritiker

Schaut man sich Googles SERP zum Suchbegriff „Kredit“ an, wird schnell klar, was Kritikern direkt auffällt: Zunächst erblickt man Google AdWords-Angebote vor den eigentlichen Suchergebnissen, also above-the-fold, und weitere bezahlte Anzeigen finden sich gleich zur Rechten. Wenn also das Motto des neues Layout-Updates „Weniger Werbung, mehr Inhalt“ lautet, dann sollte sich – laut Kritikern – Google ebenso seine eigenen SERPs vorknüpfen und diese werbefreier, übersichtlicher und damit benutzerfreundlicher gestalten.

Wichtig für SEOs

Da der neue Suchalgorithmus das Ranking von Webseiten entscheidend beeinflussen kann, gilt es, sich mit diesem neuen Layout-Update gründlich auseinanderzusetzen. Bezüglich des Einsatzes von Werbung heißt es im Zweifelsfall also erst einmal: Weniger ist mehr. Von dieser Änderung sollen also benutzerfreundliche, übersichtliche und Content-orientierte Websites profitieren, was damit auch die Schlagworte für neue SEO-Strategien sein dürften.

Weitere Quellen:
tagseoblog.de/google-layout-update-penalty-fur-zu-viel-werbung-above-the-fold
tagseoblog.de/google-freshness-update-neu-wird-besser
seo-book.de/onpage/onpage-sonstiges/layout-update-google-bestraft-werbe-wusten
seo-united.de/blog/google/layout-update-straft-google-sich-nun-selbst-ab.htm

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Über den Autor

Wer schreibt eigentlich hier? Mein Name ist Eren Kozik, Gründer und Head of SEO der auf SEO spezialisierten Online-Marketing-Agentur SEOPT und beschäftige mich seit 2005 mit der Optimierung von Webseiten für Suchmaschinen. Die Freizeit verbringe ich mit meiner Familie und widme mich dem Laufsport.

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