SEOgraphin unterwegs: Noindex

SEOgraphin unterwegs: Noindex

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Heute wird auch schon wieder weiter erkundet. Schließlich gibt es ja nichts schöneres als nach Antworten zu suchen und diese direkt aufzubereiten, damit auch andere von meinen Exkursionen etwas haben. Thema des Tages ist das Meta-Tag „noindex“. Erstmal auch egal ob mit oder ohne „follow“.

Die Entstehungsgeschichte

Warum ich mir ausgerchnet noindex ausgesucht habe? Ganz einfach, ich habe bislang noch keine Erklärung finden können, die mich auch nur ansatzweise zufrieden stellen konnte. Es wird zwar immer wieder vom leidigen Thema noindex und robots.txt gesprochen, aber wirklich die Zeit zum erklären hat sich bislang irgendwie noch niemand genommen. – Na ja, oder ich konnte es einfach nicht finden. Aber gut, allein das sollte ja dann entweder bedeuten, dass der Text nicht so ganz SEO-geeignet ist, oder, dass das beschriebene noindex so toll funktioniert hat, dass die Suchmaschinen meines Vertrauens nichts finden konnten.

Der Sinn und Unsinn vom Noindex

Der „noindex“ Meta-Tag ist dazu da, die Suchmaschinen davon abzuhalten bestimmte Seiten zu indexieren. Wie im Falle eines meiner Kunden, ist dies zum Beispiel notwendig, wenn man Produkte derselben Kategorie über mehrere Seiten anbietet. In diesem Fall ist es zwar schön, dass der Shop so viele Produkte in einer einzelnen Kategorie hat, es ist aber weniger optimal, dass Google ohne den richtigen Hinweis einfach alle Seiten indexiert.
Hieraus ergeben sich nämlich direkt zwei Probleme. Zum einen schwächen sich die Seiten quasi gegenseitig, da sie nicht nur gegen die Konkurrenz sondern auch noch gegen sich selbst bestehen müssen und zum anderen kann Google die Seiten als doppelte Inhalte bzw. duplicate Content bewerten und somit kontraproduktiv bewerten.

Meta-Tags wie eben der noindex sollen den Robots (oder Crawlern oder den automatischen Suchprogrammen) von Google & Co. den Weg weisen und wichtige Inhalten aufzeigen. Dienliche Inhalte werden hervorgehoben, während doppelte und aufgezählte Inhalte für den Crawler unkenntlich gemacht werden. Dies soll die Informationsarchitektur des Webauftritts stärken.
Eine Pagination (rel=prev und rel=next) hilft hierbei nur bedingt weiter. Zwar wird dem Robot aufgezeigt, dass es sich um eine Auflistung handelt, es wird ihm aber nicht mitgeteilt, warum diese Auflistung identische Inhalte aufweist.

Mit den Robots sprechen

Damit Sie nun mit den Suchmaschinen Robots auf einer Wellenlänge sind und keine Spannungen in der Beziehung zu Google auftreten, müssen Regeln aufgestellt werden. – Welche Seiten darf Google anschauen und welche nicht? Wie soll mit solchen Seiten verfahren werden und gibt es Unterschiede?
Bildlich gesprochen (immerhin hatte ich am Wochenende Zeit mir Downton Abbey weiter anzuschauen): Wenn man drei Töchter hat, dann will man diese ja gerne der Reihe nach aus dem Haus bekommen. Schließlich weiß man ja nicht, was die Nachbarn so denken, wenn die 12jährige Tochter zuerst verheiratet wird, damit ein Zimmer im Haus für Gäste frei wird. Man sollt in so einem Fall vielleicht die komplette Aufmerksamkeit auf die älteste und vor allem volljährige Tochter lenken.

Noindex an der richtigen Stelle anwenden

Zeigen Sie den Robots daher, dass die älteste Tochter auch die hübscheste ist, bzw. zumindest diejenige ist, die den Großteil des Vermögens erben wird und schon klappt der Rest von allein.

Am einfachsten geht dies mit der Eingabe:

< meta name=“robots“ content=“noindex“ / >
oder, schreiben wir es doch direkt mal auf deutsch zum besseren Verständnis:
< meta name=“„Suchprogramme““ / >

Mit diesem Meta-Tag schieben Sie die jüngeren Töchter schon einmal hinter verschlossene Türen und sorgen dafür, dass jeder potenzielle Interessent an der ältesten Tochter vorbei muss.
Suchmaschinen wie Verehrer werden an der Haustür von der ältesten Tochter, sprich der Kategorie-Startseite eingefangen und hoffentlich in ihren Bann gezogen.

Noindex und mögliche Zusatzangaben

Dummerweise ist es mit der Liebe ja so eine Sache. Davon können sie auf Downtown Abbey ja auch ein Lied von singen. Daher sollte man sich nun überlegen, was man denn macht, wenn die Junggesellen denn Fragen, was man sonst noch so zum anbieten hat. Dies kann man mit einer von diesen beiden Meta-Angaben erreichen:

< meta name=“robots“ content=“noindex, nofollow“ / >
< meta name=“robots“ content=“noindex, follow“ / >

Während die obige Befehlszeile angibt, dass es außer der ältesten Tochter keine weiteren Kinder mehr gibt und man draußen bleiben soll (nofollow = nicht folgen), dürfen bei der zweiten Zeile die Besucher immerhin ins Haus bzw. sich die folgenden Töchter (und in unserer Parabel: Töchter) anschauen:

< meta name=““Suchprogramme““ / >
< meta name=““Suchprogramme““ / >

Sie möchten ein Anwednungsbeispiel für „noindex, follow“? Kein Problem:

Zusätzliche Informationen zum noindex

Bei Aufzählungen wie „noindex, nofollow“ ist es egal ob man den Befehl mit Leerzeichen oder ohne schreibt. Wichtig ist das Komma!
Benutzt man robots.txt (werden in 2 Wochen genauer erkundet) und Aufgaben in den meta tags, dann folgen die Suchmaschinen Crawler dem restriktiveren Befehl!
Wenn man beispielsweise Google mit einer robots.txt vom Besuch einer bestimmten Seite aussperrt, dann kommt es unter normalen Umständen gar nicht dazu, dass sich die Suchmaschinencrawler die Seite (und evtl. vorhandene robots meta tags) ansehen!
Neben den bislang dargestellten Meta-Tag Befehlen gibt es noch weitere Anweisungen, die Sie verwenden können:

Ich hoffe, dass Ihnen nun wie mir die Verwendung von robots meta tags und dem noindex etwas einfacher fällt. In spätestens zwei Wochen wird Ihnen der genaue Unterschied zwischen der robots.txt und dem noindex meta-tag deutlich werden, wenn ich mich den robots.txt Befehlen und seinen Auswirkungen beschäftigen werde. Bis dahin wünsche ich Ihnen viel Erfolg beim Erkunden der eigenen Seiten!

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Über den Autor

Wer schreibt eigentlich hier? Mein Name ist Helen Schrader, Diplom-Geographin und ambitionierte Bloggerin in den Bereichen SEO und Online Marketing. Schwerpunktmäßig beschäftige ich mich mit E-Commerce, Social Media, internetgestützter Markt- und Meinungsforschung sowie kollaborativen Internetumgebungen.

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