Optimierungspotenzial von Landingpages

Optimierungspotenzial von Landingpages

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Wenn Sie sich auch nur ein wenig für SEO und SEM sowie alles andere mit einem S zu Beginn der folgenden beiden Buchstaben interessieren, dann wissen Sie mittlerweile auch, wie wichtig eine gute Startseite ist. Leider ist das Wort „gut“ ein recht dehnbarer Begriff, den ich Ihnen nun einmal etwas ausführlicher vorstellen möchte.

Die Optimierung von Landingpages

Ihre Startseite ist so etwas wie Ihre Visitenkarte für jeden einzelnen Besucher, der mehr oder weniger zufällig die Seite entdeckt. Egal ob es sich nun um einen Blog, eine Firmenseite oder einen Online-Shop handelt, Optimierungspotenziale gibt es auf jeder Art von Internetseite. Der erste Eindruck ist entscheidend. Eine unauffällige oder schlimmer noch, schlechte Startseite verschreckt viele potenzielle Interessenten und somit in den meisten Fällen eben auch Kunden.

Natürlich sind Bewertungen von der Qualität und vom ersten Eindruck auch immer subjektiv geprägt, aber Sie werden merken, dass es dennoch immer einige messbare qualitative Unterschiede gibt, die sehr wohl über Erfolg und Misserfolg entscheiden können.

Der Vergleich von Landingpages

Haben Sie beispielsweise einmal selbst überprüft, was Ihre Seite von den Mitbewerbern unterscheidet? Oder eben nicht? So ein leicht durchführbarer Vergleich deckt schnell die größten Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den einzelnen Seiten auf und legt Optimierungspotenziale von Webseiten dar.

Um das Ganze etwas zu perfektionieren, bietet sich eine dezidierte Analyse einzelner markanter Punkte an, die schließlich eine Bewertung der einzelnen Seiten zur Usability und zu nicht ausgenutzten Konversionsmöglichkeiten zulassen.

Die Bedeutung von Hypothesen

Im Zeitalter der Big Data und der Online-Panels oder Online-Marktforschung gibt es wirklich nichts mehr, das man nicht dezidiert auswerten kann. Nutzen Sie die Möglichkeit, das Customer Journey -die Reise des Kunden durch Ihre Seiten – zu untersuchen: Was bringt die Internetnutzer auf meine Seite? Welche Berührungspunkte haben sie? Wie verhalten sie sich auf meiner Seite? Wer sind überhaupt meine Besucher?

Es muss nicht gleich eine Eye-Tracking Studie sein, die für viel Geld die Augenbewegungen von Seitenbesuchern misst. Viele Bewegungen sind zumindest dem geneigten SEO-Profi schon bekannt bzw. können anhand einiger Entry-Points, also der Eintrittspunkte der User, nachempfunden werden.

Des Weiteren sollte, gerade in Zeiten der steigenden mobilen Nutzung und der damit einhergehenden Vielzahl an Betriebssystemen, jedem Webseitenbetreiber bewusst sein, dass Landingpages keine einmalige Aufgabe sind. Die Ansprüche, das Nutzerverhalten und selbst die Mode (also die Ansprüche an das Design) sind einem stetigen Wandel unterworfen, der ständige Homepage-Optimierungen notwendig macht.

Optimierung von Online-Shops

Gerade im E-Commerce Bereich ist es für uns als SEO Agentur immer wieder faszinierend dass es sehr viele Shops gibt, die – negativ – aus dem „Einheitsbrei“ der Shops herausstechen.

Diese unbefriedigenden Auftritte laufen meistens nach demselben Prinzip ab:

 

Optimierung von sonstigen Domains

Selbst wenn Sie keinen Shop sondern eine andere Art kommerzieller Webseite (Tourismus, Unternehmenspräsentation usw.) besitzen, gibt es Anforderungen, die ein Nutzer an diese Seite stellt:

 

Verbesserung der Sichtbarkeit

Mittlerweile dürfte Ihnen ja aufgefallen sein, dass dies zwar alles dabei hilft, dass User die Webseiten zwar ansprechender finden, ein gutes Design aber noch keine gute Platzierung in den Google Suchtreffern ausmacht.

Natürlich kann ich jetzt nicht auf die mehr als 200 Faktoren eingehen, aber auch hier gibt es bei den meisten Seiten immer wieder dieselben Fehler zu beobachten. Diese sind: schlechte Linkprofile, doppelte Inhalte (Duplicate Content), Meta Descriptions und fehlerhafte URLs.

„Schlechte“ Linkprofile

Probleme im Ranking ergeben sich durch die letzten Google Updates häufig durch ein unausgeglichenes Linkprofil. Vergleiche von Seiten zeigen, dass ein gutes Ranking oftmals auf ein abwechslungsreiches Linkprofil zurückzuführen ist. Dies bedeutet eine ausgewogene Mischung aus „follow“ und „nofollow“ Links. Letzterer bedeutet, dass man die ausgehenden Links für die Suchmaschinen entwertet. Man suggeriert auf diese Weise (z.B. den Google Crawlern), dass man sich von den Linkzielen inhaltlich distanziert und daher keine Pagerank-Wertung an diese abgibt bzw. überträgt.

 

Unbedingt sollten ebenfalls Footerlinks vermieden werden. Diese Linkhäufungen am unteren Ende eines Textes können für die Crawler wie Spamlinks wirken (was sie in den meisten Fällen auch sind) und sind daher im besten Falle unnütz und im schlimmsten Fall eine Penalty-Gefahr. Links sollten immer einen Mehrwert vermitteln. Sowohl für Besucher als auch für Suchmaschinen-Crawler. Daher sollten sinnvolle Links auch immer mit einem mehr oder weniger umfassenden Text beschrieben und beworben werden.

 

Der dritte und letzte Punkt bei den Links, den ich ansprechen möchte, sind Broken Links, also Linkverbindungen, die nicht mehr funktionieren.

Links, die ins Niemandsland des Webs führen, zeigen ebenfalls wieder Besuchern und Suchmaschinen, dass Qualität und Sorgfalt auf Ihren Seiten mangelhaft sind. Abwertungen und Strafen für Ihre Seiten können dabei die Folge sein.

Doppelte Inhalte

Der Duplicate Content kann sowohl absichtlich als auch unabsichtlich entstehen und ist sehr ärgerlich für die Suchmaschinen. Duplizierte Inhalte entstehen im realen Leben meistens (der ein oder andere Politiker wird es Ihnen bestätigen können), wenn man klaut oder faul ist. Im Online-Bereich ist dies allerdings nicht so einfach. Gerade Shops können schnell mehrfachen Content erstellen. Dies passiert, wenn es beispielsweise Herstellerangaben, Druckversionen der Seiten oder gekürzte und ungekürzte URL-Seiten (für die verschiedenen Betriebssysteme) gibt.

 

Duplicate Content verhindern Sie relativ einfach durch eine Kanonisierung mit dem Attribut <rel=“canonical“>. Mithilfe dieses Attributes können Sie die Popolarität einer URL und Ihre bevorzugte URL bestimmen sowie Google mitteilen.

Meta Descriptions und fehlerhafte URLs

Abgesehen von den „follow“ und „nofollow“ Attributen stellen Meta-Tags und Meta-Descriptions aller Art Informationen für die Suchmaschinen bereit. Dies kann von Autorenprofilen über Suchroboteranweisungen bis zu optimierten Überschriftbezeichnungen reichen.

 

Bei den URLs, also Ihrer Adressbezeichnung, können ebenfalls schnell Fehler begangen werden, die unnötig und schnell zu beheben sind. Wie der Name „Adresse“ schon sagt, sollte er dabei helfen, Sie zu finden. Als jemand, der privat einmal einen Straßennamen hatte, der aus über 50 Zeichen bestand, kann ich Ihnen aus eigener Erfahrung sagen: Kein Schwein findet Sie! Weder der Postbote, noch die neuen Freunde und beim Ausfüllen eines automatisierten Adressformulars wird Ihnen spätestens nach 20 Zeichen gesagt, dass es die Adresse leider nicht gibt.

Die Stadtplanung hat daraus gelernt und Straßennamen wie: Straße-des-bischöflich-geistlichen-Rates-am-Place-du-Theatre-a-villers-sur-mer (bitte mit accent circonflexe auf dem „a“) zumindest seltener benutzt.

Es wird also Zeit, kryptische, viel zu lange URL-Ungetüme aus Ihren Seiten zu verbannen. Diese bringen nämlich direkt mehrere Probleme mit sich. Zum einen werden kürzere Adressen öfter angelickt, werden öfter kopiert oder geteilt und zum anderen werden diese URLs ohne Hieroglyphen (&, %,-) problemlos in jedem Browser angezeigt. Sie werden damit sicht- und teilbar sowie für andere Seiten verlinkbar.

Fazit

Sie sehen, dass ein schlechtes Ranking viele Ursachen haben kann. Google Updates bringen regelmäßig „Schwung“ in die Suchmaschinensortierung. Um bessere Platzierungen zu erreichen, gibt es niemals nur eine Lösung. Es ist vielmehr eine Verbindung aus mehreren Punkten und vor allem Zeit. Viele der vorgestellten Probleme können Sie auch selbst bearbeiten. Versetzen Sie sich einfach einmal in die Situation der Besucher und schauen Sie sich an, wie es andere Betreiber machen.

Es kommt mehr und mehr auf Qualität und Themenverbundenheit beim Linkaufbau an. Natürlich sollte man dies auch alles nicht überbewerten, aber die thematische Notwendigkeit zwischen einer Verlinkung von einer Seite mit Badeanzügen auf eine Reiseseite in die Antarktis sollte nicht nur Ihnen einleuchten, sondern auch den Suchmaschinen.

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Über den Autor

Wer schreibt eigentlich hier? Mein Name ist Helen Schrader, Diplom-Geographin und ambitionierte Bloggerin in den Bereichen SEO und Online Marketing. Schwerpunktmäßig beschäftige ich mich mit E-Commerce, Social Media, internetgestützter Markt- und Meinungsforschung sowie kollaborativen Internetumgebungen.

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