Nutzung kostenloser SEO-Tools

Nutzung kostenloser SEO-Tools

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Der aktuelle Webmasterfriday handelt von kostenlosen Site-Bewertungs- und/oder Analysetools. Nachdem wir uns schon vereinzelt an Themen wie Das Erste Mal (im Internet) und der Verwendung von Bildern im Blog versucht haben, ist das aktuelle Thema nun wie für mich gemacht. Zwar sollte vielleicht noch ein wenig in „habt ihr installiert“ bzw. „nutzt ihr regelmäßig“ unterschieden werden, aber freie SEO-Tools werden von mir aus zwei Gründen verwendet:

  1. Im Consulting treffe ich immer wieder auf Kunden, die mir erklären, dass Tool XY das und das aufgeworfen hat und dies nicht mit meinen (Sistrix, OnPage.org usw.) Daten übereinstimme
  2. Einige dieser Tools helfen mir dabei eine schnelle Orientierung auf den Seiten zu erlangen und erleichtern mir somit ein wenig die Arbeit, um festzulegen, wo ich mit den kostenpflichtigen SEO-Tools beginnen sollte.

Aber beginnen wir doch erst einmal beim Anfang. Immerhin glaube ich, dass der gute Martin heute Abend beim Hochladen der Artikel auch etwas zu lachen haben möchte. Immerhin scheint es sich bei der Seo-Campixx ja um ein thematisch sehr trockenes und langweiliges SEO-Wochenende zu handeln, wenn man den Facebook-Bekundungen so glauben schenken darf. Ich habe mich daher dieses Jahr leider für den St. Patricks Day in New York entschieden, aber vielleicht nächstes Jahr. Kommen wir also nun zurück zum Thema: Welche frei verfügbaren Werkzeuge nutze ich im Internet und warum?

Die Add-Ons unter den SEO-Tools

Jetzt könnte ich zwar jedes einzelne Tool aufzählen, dass ich mehr oder weniger verwende und installiert habe, aber in Anlehnung an den letzten Webmasterfriday sage ich es doch einfach einmal in einem Bild. – Die nebenstehenden Tools sind bei mir installiert. Zusätzlich gibt es noch ein paar, die leider nicht mehr in den Screenshot gepasst haben, zu denen ich aber später noch kommen werde.

Webmasterfriday_Toolbars

Link-Tools

Viele der Add-Ons sind in irgendeiner Weise für Links zuständig. Entweder stellen sie fest, ob es sich um interne oder externe Links handelt oder es wird untersucht, ob die Links auf den Seiten als „follow“ oder „nofollow“ deklariert sind. Sicherlich etwas, dass für einen schnellen Seitenüberblick eine gute Vereinfachung der Arbeitsschritte darstellt. Helfen tun mir in diesen Fällen meistens LinkParser und LinkChecker. Es kann nicht schaden, wenn man mit einem Klick farblich angezeigt bekommt, um was für Links es sich auf den Seiten handelt.

Schließlich rechnet man nicht unbedingt damit, dass interne Links von der Startseite als „nofollow“ tituliert werden. Ebenfalls kommt man nicht immer auf die Idee, dass ausgerechnet der Link zum Impressum auf einer 404-Seite landet, weil sich in den AGBs noch das Jobcenter eingeschlichen hat (ArGeB). Sie merken daher, in einigen Fällen kann sich der Einsatz dieser Linkwerkzeuge durchaus rechnen, da man auch in seinen kühnsten Träumen ab und an nicht auf einige der ausgefallensten Fehler kommen würde.

Toolbars

Toolbars habe ich ebenfalls einige installiert. Wie weit ich diese nutze, ist allerdings durchaus unterschiedlich. Genauer gesagt, wäre mein Bildschirm vermutlich bis zur Hälfte mit Toolbars gefüllt, wenn ich denn wirklich alle immer eingeblendet hätte. Von SeoMoz über SeoQuake, Sistrix-Toolbar und Seitwert sowie Web Developer ist zumindest alles sicher installiert auf dem PC. Nutzen tue ich in den meisten Fällen die noch nicht genannte Add-On Leiste 😉

Webmasterfriday_Toolbars2

Ein kurzer Blick auf den Sistrix-, Alexa-, und Pagerank hilft immerhin beim zurechtfinden und einstufen der aufgerufenen Seiten. Außerdem beinhaltet die Add-On Leiste den Pixlr Grabber. – Dies ist zwar kein wirkliches SEO-Tool, hilft mir aber hervorragend bei den Screenshots, die ich für Kunden und Blogartikel verwende. Immerhin muss man auch Beispiele bringen, wenn es um die falsche Deutung von Daten oder Werten geht.

Die Add-ons für alles und nichts

Neben den schon angesprochenen Link-Add-ons gibt es noch einige weitere kostenfreie Werkzeuge, die ich regelmäßig(er) nutze. Allen voran sicherlich der Firebug. Überprüfen von Quelltext, Kopfdaten, HTML und JavaScript ist durch Firebug schnell und einfach möglich und gerade im Bereich der Kopfdaten hilft es, den Kunden verständlich zu machen, was man noch optimieren könnte. Schließlich kann man so mit ein paar Klicks auch herausfinden, dass es die Konkurrenz gar nicht so macht, wie der eigene Kunde vermutet. – Oder eben doch und man kann sich überlegen, ob es nicht vielleicht noch etwas Spielraum bei der Optimierung gibt.

Seerobots zeigt mir auf einen Blick an, ob meine Meta-Daten richtig sind und ob ich die Robots auch wirklich so lenke, wie ich es haben möchte. Daher vertraue ich auch immer wieder auf dieses Werkzeug, wenn es darum geht, kleinere Fehler auf Seiten zu entdecken.

Die Tools, die keine sind

Abschließend vielleicht noch zu ein paar Tools, die viel eher Domains denn Werkzeuge sind, die mir aber auch immer eine (wenn auch kleine) Arbeitserleichterung sind. Allen voran sollte ich hier die vielen, vielen Seiten nennen, auf denen man sich seine Snippets optimieren kann (u.a. SEOmofo und Snippetoptimizer). Aber auch Seorch.de nutze ich ab und an für einen ersten Überblick, bevor ich mich in die vielen, vielen Hinweise bei Sistrix oder OnPage stürze. – Zumal ich es da immer wieder erheiternd finde, welche URLs in den letzten 15 Analysen auftauchen 😉 Ab und an ist die Domainfindung eben auch ein hoffnungsloses Unterfangen.

Relativ neu bei mir und vielleicht auch anderen noch nicht allzu bekannt ist der folgende „Lesezeichen-Text“ (Vielen Dank Uwe Tippmann, für den Hinweis!). Durch die Einbringung in den Firefox Lesezeichen kann man sich durch einen einfachen Klick die wichtigsten Kopfdaten anzeigen lassen. Gestern installiert und seitdem schon fleissig verwendet. Einfach die „…“ zu Beginn und am Ende löschen, einbauen und schon kann es losgehen:

…javascript:(function(){var%20d%20=%20document.createElement(‚div‘);var%20x%20=%20document.getElementsByTagName(‚title‘)[0];var%20msg%20=%20′<p><strong>Title:(‚+x.innerHTML.length+‘)</strong>%20’+x.innerHTML+'</p>‘;var%20ms%20=%20document.getElementsByTagName(‚meta‘);for(var%20i=0;i<ms.length;i++){if(null!=%20ms[i].getAttribute(’name‘)){var%20c=ms[i].getAttribute(‚content‘);msg+='<p><strong>’+ms[i].getAttribute(’name‘)+'(‚+c.length+‘):</strong>%20’+c+'</p>‘;}}document.body.insertBefore(d,document.body.firstChild);d.innerHTML='<div%20style=“border:2px%20solid%20#000;background:#ffc;text-align:left;padding:1em;“><a%20href=“#“%20onclick=“document.body.removeChild(document.body.firstChild);return%20false“>schliessen</a>’+msg+'</div>‘;})()…

Vom Sinn und Unsinn

Meiner Meinung nach, sind die freien Tools ein zweischneidiges Schwert. Zum einen erleichtern sie sowohl „Experten“ als auch „Amateuren“ durchaus die Arbeit und sind, zumindest für mich, oftmals ein Orientierungspunkt bei der initialen Sichtung von Seiten. Andererseits können sie aber auch gerade im Consulting-Bereich ein gehöriges „mehr“ an Arbeit bedeuten. Irgendwo habe ich letztens gelesen, dass man bei SEO-Tools (egal ob kostenlos oder kostenpflichtig) immer beachten sollte, dass sie von den SEO-Firmen selbst hergestellt und vertrieben werden. – Daher sei es ja auch nur verständlich, dass die Tools unterschiedliche Werte in einigen Bereichen ausgeben. (Ich glaube nebenbei, dass es in der Website-Boosting stand.)

Als SEO kann man sich mit diesen Unterschieden anfreunden bzw. weiß wie man diese deuten muss. Ein Laie weiß dies vermutlich nicht und ist daher eher verwirrt als schlauer und aus meinen Erfahrungen bedeutet dies gerne einmal vorschnelles Handeln.

Daher sollte der Einsatz der Tools nicht leichtfertig erfolgen (sind ja umsonst), sondern wie bei teureren Anschaffungen lohnt es sich, einmal in die Bedienungsanleitungen zu schauen. Nur bei fachgerechter Anwendung können die Werkzeuge eine sinnvolle Alternative zu den kostenpflichtigen Anbietern darstellen. Wer nicht bereit ist, die Antworten der meisten Tools zu hinterfragen, sollte SEO daher vermutlich wirklich einem/einer Fachmann/-frau überlassen. Denn nur weil ein Link funktioniert, heißt dies ja nicht, dass er auch förderlich ist.

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Über den Autor

Wer schreibt eigentlich hier? Mein Name ist Helen Schrader, Diplom-Geographin und ambitionierte Bloggerin in den Bereichen SEO und Online Marketing. Schwerpunktmäßig beschäftige ich mich mit E-Commerce, Social Media, internetgestützter Markt- und Meinungsforschung sowie kollaborativen Internetumgebungen.

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2 Kommentare

Robert 23. April 2013 um 10:31

Hallo Helen,
wir entwickeln gerade ein eigenes kostenloses SEO-Tool. Der Stand der Dinge läßt sich hier sehen: http://www.programmierung-webdesign-seo.de/seo-check-tool.html .
Wir würden uns über eine Einschätzung / Kommentar freuen.

Grüße aus Windhagen,
Robert

Antworten

Helen Schrader 23. April 2013 um 11:38

Hallo Robert,
danke für den Hinweis. Da habe ich ja direkt ein neues Tool mit dem ich mich beschäftigen kann. Ob ich zufrieden war, kannst du dann demnächst hier lesen 😉

Antworten

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