Mobiles Leben in Zahlen

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Der Internetauftritt von www.tnsglobal.com macht es möglich, Länder und die (zukünftige) Internetnutzung zu vergleichen. Und die Ergebnisse sind wahnsinnig interessant.

Hätten Sie zum Beispiel gewusst, dass Landwirtschafts-Apps von 19% der User in Kamerun genutzt werden? Dass ein Viertel der Australier Ihren nächsten Urlaub per App planen, genauso viele Briten aber lieber Sportergebnisse nachschauen und sich die Amerikaner in derselben Häufigkeit lieber mit Shopping beschäftigen? Außerdem hat Süd-Korea die meisten App-User (93% der Smartphonebesitzer), während die „Mobile Gelbörse“ von sage und schreibe 36% der User genutzt wird. – Allerdings in Uganda!

Hat Ihnen dieser kurze Einblick ebenso die Augen geöffnet und sie zum schmunzeln gebracht wie mich? Dann warten Sie ab, was TNS noch so zu bieten hat:

Welches Feature oder welche App hat laut Studie das größte Entwicklungspotenzial? Welche Nutzung wird nach Meinung der Befragten in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen? Um diese Fragen zu erläutern entziffern wir doch einmal die folgenden Grafiken.

Gefragt wurde hier nach der Nutzung von den folgenden acht Features:

Aufgrund der neuen Erkenntnisse zur mobilen Affinität der Koreaner konzentriert sich der folgende Vergleich nun auf Deutschland (1,28 mobile Endgeräte pro Person) und Süd-Korea (1,04). Die größten Anteile der User in beiden Ländern nutzen ihre mobilen Endgeräte zum Browsen. Fast die Hälfte der Deutschen surft bereits mit dem Handy im Netz und ein weiteres Viertel plant es auf kurz oder lang. Bei den Südkoreanern sind dies akkumuliert ganze 83%. Welches Potenzial noch in sozialen Netzwerken steckt zeigt das Interesse von fast jedem zweiten Nutzer in Deutschland, der sie bereits nutzt bzw. nutzen will.

Besonders erwähnt werden, sollten auch noch die momentan boomenden QR-Codes und das immer populärer werdende mobile Bezahlen. Zwar nutzen erst 21% bzw. 11% diese Möglichkeiten, aber nahezu jeder dritte User (29% & 27%) plant dies in naher Zukunft! Beides bietet also hierzulande noch jede Menge Potenzial. Auch hier wieder zum Vergleich: Die Südkoreaner nutzen bereits zu 43% (QR-Codes) und 26% (mobile Geldbörse) diese Features. – UND die potenziellen User, die beides auf kurz oder lang nutzen wollen liegen bei über 30%.

Dies waren jetzt zwar auf kurzem Text jede Menge Zahlen, aber ich denke, dass das Potenzial, dass noch im mobilen Bereich in Deutschland schlummert hier durchaus deutlich geworden ist. QR-Codes sind noch nicht am Ende der Entwicklung angekommen und durch steigende Sicherheit bei den mobilen Endgeräten sollten auch dringend die Möglichkeiten der mobilen Geldbörse erkundet werden. – Hier öffnet sich dem Shopbetreiber eine ungeheure Masse an (zukünftigen) Interessenten, die auf kurz oder lang mit unterschiedlichsten Browsern, Kreditkarten und sonstigen Payment-Optionen auf den Markt strömen werden.

Bei der App-Anziehungskraft wurden ebenfalls acht Punkte ausgewertet:

Und um es direkt vorab zu beantworten: Weder in Deutschland noch in Südkorea werden „Farming-Apps“ verwendet und das Interesse ist mit einem Prozent auch eher übersichtlich.

Generell sind sich die Nutzungsgewohnheiten in beiden Ländern abgesehen von Urlaub und Photographie sehr ähnlich: Sowohl bei Film & Unterhaltung wie auch beim Shopping nutzen die User bereits zu 1/3 Apps aus diesem Bereich und zwischen 6-11% gehören zum potenziellen Nutzerstamm.

Der Sportmarkt ist in Deutschland etwas etwas beliebter als in Südostasien: 19% gegenüber 14% sind in diesem Bereich schon aktiv, der nebenbei auch sehr begrenzt scheint. Lediglich 4% bzw. 7% möchten sich mit Apps aus dem Sportbereich in der Zukunft beschäftigen. – Wenn Sie sich also auf die App Entwicklung spezialisiert haben, dann entwickeln Sie in Deutschland am besten etwas für den Einzelhandel (9% sind interessiert an Shopping Apps) oder, wenn Sie schon immer mal etwas in Südkorea vertreiben wollten, auf das Kochen. Mit 11% hat dort dieser App-Bereich noch die größten Wachstumschancen.

Quelle:

tnsglobal.com/mobile-life/country/feature/de/kr

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Über den Autor

Wer schreibt eigentlich hier? Mein Name ist Eren Kozik, Gründer und Head of SEO der auf SEO spezialisierten Online-Marketing-Agentur SEOPT und beschäftige mich seit 2005 mit der Optimierung von Webseiten für Suchmaschinen. Die Freizeit verbringe ich mit meiner Familie und widme mich dem Laufsport.

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