Mehr Erfolg durch Inbound Marketing

Mehr Erfolg durch Inbound Marketing

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Die Optimierung von Webseiteninhalten gewinnt im modernen SEO immer mehr an Bedeutung. Content und Inbound Marketing lösen die eher von außen gesteuerten Maßnahmen wie Linkbuilding oder Bannerwerbung ab. – Die User sollen durch Qualität von selbst auf die eigenen Seiten stoßen, statt wie vorher durch exzessiven Linkaufbau und Banner auf fremden Seiten. Weitaus Bedeutender ist mittlerweile das Abheben von der Konkurrenz durch interessante Seiteninhalte und durch Social Media Interaktion.

Anstatt die Aufmerksamkeit beim User durch nervige pop-ups oder ganzseitige Überlagerungen zu erzwingen heissen die neuen Schlagworte in Marketing und SEO nun Content oder Inbound Marketing. Der Blick wird einzig auf die eigene Seite konzentriert um dadurch die Kundenansprache und -führung zu verbessern. Es wird quasi möglich „im Schlaf“ SEO zu betreiben, da ein guter Inhalt gerne und vor allem freiwillig geteilt wird, was wiederum andere User merken und sie dazu animiert selbst einmal diese Seiten zu besuchen.

Die Themen müssen authentisch, interessant und relevant sein um die anvisierte Zielgruppe zu erreichen. Um dies zu erreichen sollten sich Webseitenbetreiber und Shopbesitzer zunächst mit den folgenden Fragen beschäftigen um eine ideale Kundenansprache zu erreichen.

Was wollen meine (potenziellen) Kunden

Die obige Checkliste zeigt kurz die wichtigsten Punkte auf, die für ein erfolgreiches Inbound Marketing notwendig sind. Schließlich können Sie nur Mehrwerte für Ihre Kunden schaffen, wenn Sie die Ergebnisse, die Sie haben wollen und das was ihre Kunden wünschen in Einklang bringen.

Was sind die Ziele, die mit der Seite erreicht werden sollen?

Damit sind nicht ausschließlich finanzielle Ziele gemeint. Möchten Sie mit Ihrer Seite eine möglichst große Kundschaft ansprechen, oder doch eher einen kleinen, aber sehr speziellen Nutzerkreis? Ist es egal, ob Sie einen hohen Absatz in der Spitze haben, die Leute also nur vereinzelt für viel Geld etwas kaufen oder ist es wichtiger wie groß der Warenkorb eines jeden Kunden am Ende sein wird? All dies ist wichtig um einen möglichst stringenten Auftritt der Seite und letztendlich auch der Marke zu gewährleisten für die Ihr Shop/Ihre Seite steht.

Warum investieren Sie in Marketing?

Ist es eine reine Traffic-Erhöhung? Eine Verbesserung der Verkäufe und Konversionsraten? Vielleicht reicht Ihnen ja auch auf dem Weg zum bekannter werden, also dem Brand Building und der hoffentlich folgenden Brand Loyality erst einmal eine größere Bekanntheit in der Internet-Community? Oder geht es bei Ihnen bereits um das finanzielle Überleben? Je nachdem wie Sie diese Fragen nun wiederum beantworten, ist Ihnen die Höhe des Warenkorbs bzw. der Zeitpunkt des ROI (Return of Investment) ja wichtiger einzuordnen als die Likes Ihrer Fanbase auf Facebook, die kurzfristig eher zu keinerlei Ertragssteigerungen führen.

Wen müssen Sie erreichen um diese Ziele erfüllen zu können?

Wer ist Ihre Zielgruppe? Wo halten sich meine Kunden sonst noch im Netz auf? Wie hoch ist ihr frei verfügbares Einkommen? – Hierbei sollten Sie sich genauestens überlegen, welche Gruppen von Internetnutzern Sie ansprechen wollen und ob dies auch mit Ihrem Produkt vereinbar ist. Kein Produkt ist für die Altersgruppe 0 – 99 Jahre gleichermaßen geeignet. Genauso gibt es soziale, demographische und ökonomische Unterschiede welche auf eine Zielgruppe einwirken. Lernen Sie also Ihre Kunden kennen und lernen Sie dabei direkt mehr über potenzielle Kunden, die noch Interesse an Ihrem Produkt haben könnten, die aber bislang noch nicht erreicht wurden.

Wer oder was hat Einfluss auf diese erstellten Zielgruppen?

Dies kann von der Wahl der sozialen Netzwerke zur Multiplikation Ihres Contents über das orten möglicher Multiplier und Influencer bis zur eigentlichen Inhaltserstellung auf der Seite reichen. – Sprechen Sie mit Ihrem bisherigen Content wirklich die Leute an, die erreicht werden sollen? Stimmt das sprachliche Niveau, der Ausdruck und (vor allem) der Inhalt der Berichte mit dem überein über das Ihre Zielgruppe im Netz spricht? Falls Ihnen dort gravierende Unterschiede auffallen versuchen Sie es doch einmal mit Input von außen. Motivieren Sie Gastautoren etwas auf Ihrer Seite zu verfassen um Ihre Zielgruppe direkt anzusprechen, führen Sie eine (ad hoc) Umfrage durch oder ein Gewinnspiel um schnell das Interesse an der Seite zu steigern. Am besten: Vermarkten Sie diese Neuerung als angekündigtes Event, teasern Sie bei Ihren Bestandskunden und weisen Sie auf Neuerungen hin. Überlegen Sie einmal, ob Sie die Influencer, also die Kunden und Fans die eh schon ungefragt für Sie Werbung machen, dazu begeistern können selbst Inhalte für Sie zu verfassen. Gehen Sie weg von der bloßen Reaktion auf Beschwerden und interagieren Sie pro aktiv mit den treibenden Kräften aus Ihrem Kundenstamm um sich Rückmeldungen zu holen. Dieses Kunden-/Kommentarmarketing erhöht die Brand Loyality und schafft ein größeres Vertrauen in Ihre Seite / Ihren Shop, was wiederum zu höheren Investitionen auf Kundenseite führen kann.

Wie kommen Sie an die Ergebnisse, die Sie verfolgen?

Die Antwort auf diese Frage sollten Sie nun mit der Beantwortung der vorangegangenen Fragen selbst klären können. Sind Zielgruppe und Content aufeinander abgestimmt? Haben Sie überhaupt die nötigen Inhalte auf Ihrer Seite um dies als Content Marketing bezeichnen zu können? Welche Schritte müssen Sie noch einleiten, was ist jetzt schon zu viel auf der Seite?

Vom Content Marketing zum Inbound Marketing

Wenn Sie mit Ihrem bisherigen Content Marketing zufrieden sind, leiten Sie doch den nächsten Schritt ein und gehen Sie weg von der Black Hat SEO zu der formelleren White Hat Lösung.

Der Weg zu einem erfolgreichen Inbound Marketing hört sich zwar erst einmal sehr steinig an, aber eine breit gefächerte SEO-Strategie kann nur in Ihrem eigenen Interesse liegen. Durch interessante Inhalte und eine user-orientierte Internetstrategie steigern Sie nachhaltig das Interesse an Ihren Seiten von ganz allein. Praktisch „über Nacht“ während Sie (oder die SEO-Agentur) gar nicht an externem Marketing wie etwa dem Linkbuilding oder dem direkten Markenaufbau beschäftigt sind.
– Das macht die Leserschaft durch Seiten-/Artikelverweise, steigende Konversionsraten und Social Media Aktivitäten schon für Sie.

Wie die Grafik deutlich macht gibt es mittlerweile für jede, den User in seinem Surferlebnis einschränkende Werbemöglichkeit, eine Möglichkeit, die dieses Erlebnis in vielfältiger Weise sogar steigert. Statt externer Stimmungsmacher, die auf einer aggressiven „in-your-face“ Strategie basieren und immer wieder zu Unterbrechungen bei der eigentlichen Suche führen, versuchen Sie es doch einfach einmal Ihre Seite für sich sprechen zu lassen. Überzeugen Sie User mit Mehrwerten, interessanten Inhalten und einem ganzheitlichen Surferlebnis.

Quelle:

slideshare.net/randfish/how-seo-blinded-me-then-opened-my-eyes

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Über den Autor

Wer schreibt eigentlich hier? Mein Name ist Eren Kozik, Gründer und Head of SEO der auf SEO spezialisierten Online-Marketing-Agentur SEOPT und beschäftige mich seit 2005 mit der Optimierung von Webseiten für Suchmaschinen. Die Freizeit verbringe ich mit meiner Familie und widme mich dem Laufsport.

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