Links ungültig erklären lassen

Links ungültig erklären lassen

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Es ist bekannt, dass Links zu den wichtigsten Ranking-Tools bei Google gehören. Durch die letzten Google-Updates sind viele Verlinkungen aber eher zu einem Problem bei dem Ranking geworden anstatt zu einer Hilfe. Durch die Verlinkungen erhält Google einen Eindruck von der „Bedeutung“ der verlinkten Seite. Hierdurch wird der Stellenwert des Inhalts hervorgehoben und je mehr Links auf eine Seite verweisen, desto ansprechender sollte ja auch der dort erscheinende Inhalt sein und desto höher sollte auch der PageRank in der Trefferliste sein. – Durch dieses, im Vergleich zu den fast 200 anderen Rankingkriterien, sehr einfache Verfahren sind Verlinkungen gerne eine Ansatzpunkt für Spammer.

Mittels algorithmischer, elektronischer Überwachung und manueller Untersuchung versucht Google nun diesem Treiben ein Ende zu setzen. – Sollten Sie also in der letzten Zeit eine Nachricht von Google wegen unnatürlicher Links erhalten haben, dann lesen Sie jetzt aufmerksam weiter:

Diese Nachricht erhalten Sie, wenn Google meint, dass es sich bei den Links auf Ihrer Seite um bezahlte Links, Linktausch-Ergebnisse oder Linktausch-Programme handelt, die wiederum gegen die Google Qualitätsrichtlininen verstoßen. Wenn Sie nun größeren Problemen mit dem Suchmaschinengiganten aus dem Weg gehen wollen, sollten Sie in fisseliger Kleinarbeit alle unnatürlichen Links zu Ihrer Webseite entfernen. Dies stärkt zum einen die Position Ihrer Webseite bei den Suchergebnissen und fördert (hoffentlich) die Konversionsrate, da Besucher so nicht mehr über Spam-Links auf Sie aufmerksam werden.

Sollten Ihnen auch nach stundenlanger Handarbeit immer noch Links auffallen, die Sie nicht mehr in Verbindung zu Ihrer Seite haben möchten, dann lassen sich diese Links von nun an durch Google selbst für ungültig erklären:

Wenn Sie also befürchten, dass Ihre Seite durch qualitativ minderwertige Links geschwächt wird, dann geben Sie Ihre Webseite ein und drücken Sie auf den roten Button. Anschließend erscheint ein Fenster, in dem Sie dazu aufgefordert werden, die Links hochzuladen, die Sie für ungültig erklären möchten:

Fügen Sie im letzten Schritt nun einfach alle URLs ein und Sie erhalten ein ähnliches Bild wie dieses:

Zeilen, die mit einer Raute (#) beginnen, werden von nun an als Kommentare betrachtet und für den PageRank ignoriert. Sie können entscheiden, ob Sie nun alle Links einer bestimmten Domain (im Beispiel „Spamdomain1) für ungültig erklären möchten oder ob es sich nur auf bestimmte Unterseitenverlinkungen (Beispiel „Spamdomain2) bezieht.

Momentan können Sie eine Ungültigkeitsdatei pro Webseite anlegen, die in den Webmaster-Tools freigegeben ist. Die Datei kann jederzeit aktualisiert, heruntergeladen, bearbeitet und wieder hochgeladen werden. – Sofern die Dateigröße 2 MB nicht überschreitet.

Als Ausgangspunkt, um problematische Links zu entdecken bietet sich die Funktion „Links zu Ihrer Website“ in den Webmaster-Tools an.

Dort werden Seiten aufgeführt, die auf Ihre Seite verlinken und wenn Sie auf „Aktuelle Links herunterladen“ drücken, bekommen Sie sogar das Datum der Verlinkung angezeigt.

Daher: Achten Sie darauf, dass Sie nicht die komplette Linkliste zum sperren hochladen und machen Sie sich an die Arbeit, schlechte Links von Ihrer Webseite zu entfernen.

 

Weiterführende Quellen

google.com/webmasters/tools/disavow-links-main?pli=1support.google.com/webmasters/bin/answer.py?hl=de&answer=2648487

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Über den Autor

Wer schreibt eigentlich hier? Mein Name ist Eren Kozik, Gründer und Head of SEO der auf SEO spezialisierten Online-Marketing-Agentur SEOPT und beschäftige mich seit 2005 mit der Optimierung von Webseiten für Suchmaschinen. Die Freizeit verbringe ich mit meiner Familie und widme mich dem Laufsport.

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