Klick-Kosten auf AdWords

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Bislang war es nicht möglich die Kosten pro Klick bei Google AdWords zu berechnen. Es gab zwar immer wieder Prognosen und schwammige „in-etwa“ Angaben, aber nie eine genaue Aussage seitens Google.

Diese gibt es zwar auch jetzt noch nicht, aber Blogger-Kollege Larry Kim hat sich auf SeoMoz dieser Problematik einmal angenommen. Knapp eine Milliarde Dollar, welche jährlich in die Top 10 der größten Industrien gepumpt und bei AdWords verpulvert werden, hat er untersucht.

Diese Mammutaufgabe deckte dabei sehr interessante Ergebnisse auf: die Durchschnittspreise pro Klick in den einzelnen Branchen. Faszinierend hierbei sind die Ergebnisse, da sie besonders große Spannweiten aufdecken und zum ersten Mal greifbar gemacht werden.

Die mit Abstand höchsten Kosten fallen demnach im Finanzbereich an. Sage und schreibe $3.09 zahlt man pro Klick, wenn man aus der Finanzbranche kommt, während es bei „Shopping und Reisen“ sogar unter 30 US-Cent pro Klick sind:

Weltweit kommt King nach der Auszählung aller Werte auf einen Durchschnittspreis von 53 Cent pro Klick. Diese sind aber, dank der Quartalszahlen-Panne von Google vor einigen Wochen, um etwa 15% gesunken. Die Durchschnittswerte weisen allerdings eklatante Schwankungen auf und können in einigen Bereichen sowie unter Extrembedingungen auf zweistellige Beträge pro Click anwachsen.

Trotz sinkender Costs-per-Click (CPC) konnte Google steigende Werbeeinnahmen verbuchen. Im letzten Quartal konnte, vor allem wegen steigender Klickzahlen und Impressionen ein drei prozentiger Anstieg verbucht werden.

Aber damit nicht genug, Larry Kim hat sich auch noch die Mühe gemacht und die Konversionsraten bestimmt. Hier konnte er aufdecken, dass die Konversionsraten von Werbeanzeigen auf der Google Suche nicht zwangsläufig bessere Ergebnisse erzielen als im Display Network. Durchschnittlich liegen die Konversionsraten bei 5,63% in der Google Suche und bei 4,68% im Google Display Network:

Mithilfe dieser statistischen Berechnungen ist es dem geneigten SEO-Experten nun möglich die Kosten bzw. den Wert der Optimierungsarbeit zumindest grob zu erfassen. Wenn ein Kunde im nächsten Verhandlungsgespräch über den Wert der gelieferten Leistungen informiert werden möchte, kann man ihm mittels dieser Tabellen einen ersten Überblick liefern.

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Über den Autor

Wer schreibt eigentlich hier? Mein Name ist Helen Schrader, Diplom-Geographin und ambitionierte Bloggerin in den Bereichen SEO und Online Marketing. Schwerpunktmäßig beschäftige ich mich mit E-Commerce, Social Media, internetgestützter Markt- und Meinungsforschung sowie kollaborativen Internetumgebungen.

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