Inhalt, Technik, Qualität: Drei Säulen der erfolgreichen Platzierung bei Google

Inhalt, Technik, Qualität: Drei Säulen der erfolgreichen Platzierung bei Google

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Wer träumt nicht von einer erstklassigen Platzierung bei Google und anderen Suchmaschinen und wer hat in Gedanken noch nicht durchgespielt, wie der geschäftliche Erfolg sich entwickeln könnte, wenn die eigene Internetseite ganz oben auf den Ergebnisseiten erscheinen würde? Was vielfach als nebulöse Geheimwissenschaft dargestellt wird, basiert in Wirklichkeit auf konkreten Kenntnissen und disziplinierter Arbeit: Suchmaschinenoptimierung ist ein modernes Marketinginstrument und kann Ihrem Business nachhaltig auf die Sprünge helfen. Google selber gibt in den Richtlinien für Webmaster wichtige Hinweise auf den richtigen Weg zu einer optimalen Platzierung. Was genau aber sagt die weltgrößte Suchmaschine über geeignete Methoden und Verfahren zur Verbesserung der Platzierung? Und kann man diese Anweisungen nicht einfach aufgreifen und selber umsetzen?

Der Inhalt muss halten, was der äußere Anschein verspricht
Das Internet ist randvoll mit überflüssigen und irreführenden Seiten, die weder nennenswerte Informationen noch einen Mehrwert für den Besucher bieten. Bevor Sie sich also an die Erstellung einer weiteren Präsenz für das World Wide Web machen, sollten Sie gründlich darüber nachdenken, welche wichtigen Inhalte Sie den Besuchern bieten wollen. Informative und nützliche Seiten, die einer klaren Struktur folgen und deren Mehrwert sofort deutlich wird, sind nicht nur bei der Internetgemeinde sondern auch bei Google mehr als gerne gesehen. Wer ein klares Konzept verfolgt, dem fällt die Wahl der passenden Suchbegriffe nicht schwer. Wählen Sie Keywords, die in einem eindeutigen Zusammenhang mit dem Inhalt der Seite stehen und denken Sie darüber nach, was Sie selber in die Suchmaschine eingeben würden, wenn Sie nach Ihrem eigenen Angebot suchen. Die Verwendung von korrektem HTML-Code sollte sich von selber verstehen. Auch mit der Anzahl der Verweise pro Seite sollte man nicht zu freizügig umgehen. Mehr als 100 Links (meist deutlich weniger) auf einer Internetseite machen Ihren Auftritt eher unübersichtlich und sind auch von Google nicht gerne gesehen. Wichtige Inhalte und zentrale Links sollten in Textform und nicht als Bildelemente auftauchen. Auch ein Google Crawler ist nicht in der Lage, aus einer Bilddatei verständlichen Text auszulesen, wodurch sich der eigentlich gut gemeinte Strukturaufbau schnell zum toten Gleis entwickelt. Wer bei der Entwicklung seiner Internetseite ein sinnvolles Konzept verfolgt und wer zudem laienhafte und überflüssige Fehler im Code vermeidet, der erfüllt bereits die inhaltlichen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Auftritt im Web und erhöht seine Chancen, bei Google gefunden zu werden, erheblich.

Es kommt auf die richtige Technik an
Während Sie mit Ihrem inhaltlichen Konzept darüber entscheiden, was Besucher und Crawler auf Ihren Seiten entdecken, bestimmen Sie mit dem Einsatz der richtigen Technik wie der Inhalt gesehen wird. Wer hierbei nicht beachtet, dass verschiedene Browser und Betriebssysteme eine Internetseite ganz unterschiedlich darstellen, geht das Risiko ein, einen guten Teil seiner potentiellen Besucher bereits in den ersten Sekunden zu vergraulen. Eine Überprüfung der Internetseite mit allen gängigen Browsern und auf unterschiedlichen Betriebssystemen ist also unerlässlich. Professionelle Entwickler und SEO-Spezialisten arbeiten mit reinen Textbrowsern, die eine Internetseite so darstellen wie auch der Crawler sie sieht. Nur auf diese Weise lässt sich untersuchen, ob bestimmte Inhalte durch den Einsatz von Session-IDs, Java, Flash, Frames oder DHTML für Suchmaschinen unerreichbar sind. Im Auftrag von Google & Co. übernehmen Suchrobots die Analyse Ihrer Internetseite. Durch die Verwendung einer Datei vom Typ robots.txt können Sie den crawlenden Spürnasen exakt mitteilen, wie sie sich auf Ihrer Seite zu verhalten haben. Die Datei legt fest, welche Verzeichnisse von den Crawlern untersucht werden dürfen und welche nicht. Automatisch generierte Seiten, wie die Anzeige von Suchergebnissen innerhalb Ihrer Page, sollten dabei grundsätzlich ausgeklammert werden, da sie für den Suchenden uninteressant sind. Überprüfen Sie immer, ob Ihr Webserver den HTTP Header „if-modified-since“ unterstützt. So teilen Sie der Suchmaschine mit, ob Ihre Inhalte seit dem letzten Besuch des Crawlers verändert wurden. Besondere Vorsicht ist bei dem Einsatz von Content-Management-Systemen angebracht. Sind diese nicht in der Lage, Ihren Content zu exportieren, werden die Inhalte nicht von den Crawlern der Suchmaschinen gefunden. Die Einhaltung der technischen Richtlinien sorgt vor allem dafür, dass Sie den Suchmaschinen keine unnötigen Barrieren in den Weg stellen. Wer sich mit den technischen Grundlagen der Webentwicklung nicht umfassend auskennt, der sollte lieber einen Profi mit der Optimierung beauftragen. Eine schlechte technische Umsetzung macht auch das beste inhaltliche Konzept zunichte und kann dafür verantwortlich sein, dass Ihr Angebot nicht gefunden wird.

Über Qualität lässt sich streiten: Allerdings nicht mit Google
Google setzt auf Qualität und möchte erreichen, dass die Nutzer genau die Seiten finden, die ihrer Suche entsprechen. Das sollte übrigens in keinem Gegensatz zu den Zielen des Betreibers einer seriösen und nützlichen Internetseite stehen. Auch dieser wünscht sich vor allem Besucher, die an dem tatsächlichen Inhalt seiner Seite interessiert sind. Die Geschichte der Tricks, mit denen versucht wird, das eigene Ranking bei Google mit unlauteren Methoden zu verbessern, ist so alt wie die Suchmaschine selber. Es ist sehr naiv, davon auszugehen, dass man Tricks kennt, die dem weltumspannenden Konzern bislang noch nicht bekannt sind. Dabei sollte man sich keineswegs darauf verlassen, dass nur die Betrugsmethoden von Google aufgespürt und geahndet werden, die innerhalb der Richtlinien benannt sind. Es liegt auf der Hand, dass sich das Unternehmen in einigen Belangen nicht in die Karten schauen lässt und dass nicht jeder Verstoß gegen die Richtlinien, der bislang aufgetaucht ist, auch offen kommuniziert wird. Nutzt man dennoch zweifelhafte Verfahren zur scheinbaren Verbesserung des Rankings, so kann das drastische Folgen haben. Sie reichen von einer Verschlechterung der Suchposition bis hin zur vollständigen Sperrung der betreffenden Seite. Deshalb sollte man vor allem vermeiden, Texte oder Links zu verbergen, Besucher durch abweichende Weiterleitungen irrezuführen oder gleiche Inhalte auf anderen Domains oder Sub-Domains anzubieten. Zusätzlich warnt Google ausdrücklich vor der Benutzung von nicht autorisierter Software zur Anmeldung von Seiten und zur Überprüfung oder Optimierung des eigenen Rankings. Kurz gesagt soll eine Internetseite primär für den Anwender und nicht für die Suchmaschine erstellt werden. Wer den künftigen Besucher der Internetseite und dessen Wünsche und Vorstellungen deutlich vor Augen hat, der entspricht damit in weiten Teilen bereits den Richtlinien von Google und geht nicht das Risiko ein, von der Suchmaschine auf hintere Plätze verwiesen zu werden oder ganz aus dem Index zu fliegen.

Selber machen oder auf die Experten setzen?
Wer die Google Richtlinien für Webmaster aufmerksam studiert, der stellt schnell fest, dass es sich hierbei keineswegs um abstruse Vorschriften oder Raketenwissenschaft handelt. Die entscheidenden Regeln sind nachvollziehbar und entsprechen den Grundsätzen, die ein seriöser Anbieter ohnehin haben sollte. Für viele Webmaster liegt der Gedanke nicht fern, die Optimierung der Internetseite in Eigenregie durchzuführen. Hierbei sollte man jedoch bedenken, dass es bei der Suchmaschinenoptimierung nicht nur um Dinge geht, die man möglichst unterlassen sollte sondern vor allem um zielgerichtete und effektive Maßnahmen, ohne die eine Seite nur schwerlich ihren Weg auf die ersten Ergebnisseiten von Google schaffen kann. Wenn Sie selber für ein klar strukturiertes, schlüssiges und marktgerechtes Konzept sorgen, dann haben Sie Ihren Anteil bereits überzeugend geleistet. Den Feinschliff, die technische Umsetzung und die Definition geeigneter Maßnahmen sollten Sie lieber in die Hände der Profis legen. Oft reicht es nicht, dass man weiß, wie eine Sache funktioniert. Man muss auch das richtige Handwerkszeug, ein wenig Erfahrung und vor allem die notwendige Zeit haben.

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Über den Autor

Wer schreibt eigentlich hier? Mein Name ist Eren Kozik, Gründer und Head of SEO der auf SEO spezialisierten Online-Marketing-Agentur SEOPT und beschäftige mich seit 2005 mit der Optimierung von Webseiten für Suchmaschinen. Die Freizeit verbringe ich mit meiner Familie und widme mich dem Laufsport.

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