Kommende Google Updates bis Sommer 2013

Kommende Google Updates bis Sommer 2013

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Nachdem wir nun schon die letzten paar Tage über die Bewegungen und die Unruhe in den Suchergebnissen berichtet haben, die vorwiegend in den USA seit etwas mehr als einer Woche zu beobachten sind, gibt es mittlerweile etwas mehr Informationen.

Nachdem Matt Cutts, das Oberhaupt des Google Webspam-Teams, bereits über Twitter von einem neuen Penguin Update berichtete, gibt es nun das passende Video von ihm zu diesem Thema.

Penguin 2.0 wird kommen

Wie schon auf Twitter bestätigt, hat Matt Cutts auch in dem unten folgenden Video erklärt, dass das Penguin 2.0 Update innerhalb der nächsten paar Wochen passieren wird. Genauer gesagt, spricht er von einem umfassenderen Penguin Update: „[…] more comprehensive than Penguin, Penguin 1.0“. Des Weiteren teilt er mit, dass das neue Update tiefgreifender sein wird und gleichzeitig einen größeren Effekt auf die Suchergebnisse haben wird als das erste Update („we expect it to go a little bit deeper and have a little bit more impact than the first one“).

Advertorials müssen gekennzeichnet sein

Zweiter Punkt im Video sind die Advertorials, also bezahlte Postings auf reichweitenstarken Portalen wie zum Beispiel Zeitungen und Blogs. Hier sagt Matt Cutts mehrmals, dass diese Advertorials keinen PageRank weitergeben sollen. Dies bedeutet, dass Links innerhalb von Advertorials immer als „nofollow“ Links platziert werden und darüber hinaus als Werbelinks gekennzeichnet sein sollten. Ansonsten würden die Advertorials die Qualitätsrichtlinien verletzen („advertorials violate quality guidelines“).

Content, Inhalte und Spam

Gleich zu Beginn wird im Video auf hochqualitative Inhalte eingegangen. Zwar relativiert Matt Cutts seine Aussagen direkt in seinem eigenen Blog wiederum ein wenig, aber wie schon öfter berichtet, sollte man durchaus darauf achten, was am Ende zwischen den Zeilen steht.

Angesprochen werden im Video nämlich die nahezu nicht manipulierbaren Bookmarks. Zwar sagt Cutts, dass Bookmarks nicht per se als Rankingkriterium zählen (zumindest noch nicht), er sagt aber auch, dass dies vermeintlich die Inhalte sind, welche von den Lesern gewünscht werden.

Ansonsten wird gesagt, dass mittlerweile bestimmte Branchen direkt angegangen werden, um Spam-Links zu entfernen. Wenn also beispielsweise eine bestimmte Branche vermehrt durch spammige Inhalte in den Suchergebnissen aufgefallen ist, kann es sein, dass diese Ergebnisse mehr oder weniger „von Hand“ bereinigt und verbessert werden (ab Minute drei im Video).

Gehackte Seiten und Webmasterdialog

Im Bereich der gehackten Seiten will Google ebenfalls innerhalb der nächsten Monate tätig werden. Zum einen soll die Kommunikation mit Webmastern verbessert werden und zum anderen soll mit einer „more sophisticated linkanalysis“, also einer verbesserten Linkanalyse die Erkennung von solchen Seiten wesentlich schneller funktionieren.

Gleichzeitig sollen Autoritäten schneller erkannt und in den Algorithmus aufgenommen werden. Dies soll sich wiederum ein wenig auf die Seiten auswirken, welche sich momentan in der Panda „Grenzzone“ befinden. Es soll in den kommenden Monaten für diese Seiten möglich werden, diese Abstrafungen abzuschwächen, sofern Google hier qualitative Verbesserungen feststellt.

Host Clustering, Host Crowding

Abschließend geht er auf die Ansicht in den Suchergebnissen direkt ein. Cutts erklärt, dass es momentan und somit auch noch in den nächsten paar Monaten Versuche innerhalb der Suchanzeigen geben wird. Ab Minute sechs wird im Video die Darstellung mittels Host Clustering und Host Crowding erklärt. Momentan scheint sich Google noch nicht so ganz darüber im Klaren zu sein, ob nun mehrere Ergebnisse derselben Domain in den Suchergebnissen gewünscht sind, oder eben nicht. Daher gibt es hier verschiedene A/B-Tests um die Suchergebnisse zu verbessern.

Sommer 2013 und darüber hinaus

Generell scheinen Google und Matt Cutts mit den bisherigen Ergebnissen durchaus zufrieden („seen really good improvements“) zu sein. Gerade gegen Ende sagt er ebenfalls, dass es einige Änderungen in der Warteschleife („cued up“) gibt, die besonders für kleine- und mittelständische Unternehmen sowie normale bzw. reguläre Webmaster interessant sein werden.

Zwar wird gesagt, dass es sich bei diesen beschriebenen Änderungen bislang nur um grobe Vorgehensweisen handelt und es nahezu keine fest geplanten Daten für diese Updates gibt. Dass Google aber durchaus mit diesen diversen Updates herumspielt, sollte nach Ansicht dieses Videos wohl jedem einleuchten. Daher wünsche ich nun viel Spass beim Ansehen.

 

UPDATE: Eine weitere, sehr gute Zusammenfassung gibt es (auf englisch) noch hier zu finden: http://searchengineland.com/

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Über den Autor

Wer schreibt eigentlich hier? Mein Name ist Helen Schrader, Diplom-Geographin und ambitionierte Bloggerin in den Bereichen SEO und Online Marketing. Schwerpunktmäßig beschäftige ich mich mit E-Commerce, Social Media, internetgestützter Markt- und Meinungsforschung sowie kollaborativen Internetumgebungen.

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