Google-Strafen, Teil 3

Google-Strafen, Teil 3

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In Teil I und Teil II der Serie zum Thema „Google-Penalties“ haben wir gelernt, welche Sanktionen es in der größten Suchmaschine gibt, und wie man erkennt, welche Sanktion zum Teil oder gar für die gesamte Webseite verhängt wurde.
Waren diese ersten Schritte noch vergleichsweise leicht, gestaltet sich die Beseitigung der Strafen zum Leidwesen der Seitenbetreiber erfahrungsgemäß wesentlich schwieriger.

Wurde der PageRank heruntergesetzt, weil Google z. B. den Verkauf von Links erkannt hat, ist das notwendige Vorgehen eindeutig:
Die betreffenden Links müssen umgehend entfernt oder auf „Nofollow“ umgestellt werden. Im Anschluss auf die Umstellungsmaßnahmen muss ein Reinclusion-Antrag (Wiederaufnahme-Antrag) gestellt werden, in dem möglichst einleuchtend und schlüssig das eigene Fehlverhalten beteuert wird. Glaubhaft gilt es zu versichern, dass z. B. der Verkauf der Links ein Fehler gewesen ist und dergleichen zukünftig niemals wieder vorkommen wird. Bei bis dato unbescholtenen Betreibern wird dies in der Regel kurzer Zeit eine Wiederherstellung des ehemaligen PageRank zum Ergebnis haben.

Ähnlich sollte man als Anbieter reagieren, wenn sich Google für ein Delisting als Sanktion entschieden hat. Wurde die gesamte Seite mitsamt ihrer Inhalte aus dem Google-Index entfernt, muss sich der Betreiber ebenfalls in aller Aufrichtigkeit und mit glaubhaften Argumenten an den Support der Suchmaschine wenden. Die Chancen stehen gut, dass dem Antrag auf Wiederaufnahme nach Behebung des verantwortlichen Fehlers und aufrichtigen Reinclusion-Request stattgegeben wird. Bei Google wird man sich in einem solchen Fall zunächst die Nachbesserungen an der betreffenden Seite anschauen und anschließend entscheiden, ob man dem Betreiber glaubt, dass die Fehler nicht erneut gemacht werden. Es macht also durchaus Sinn, sich um eine schlüssige Begründung gegenüber Google zu bemühen. Kommen die Verantwortlichen bei der Suchmaschine nach einer umfassenden Prüfung zu einem positiven Ergebnis, wird die Seite wieder in den Index aufgenommen. Lässt das Feedback auf den Antrag zur Wiederaufnahme einstweilen auf sich warten, heißt es Geduld zu bewahren.

Einen Aspekt sollten diejenigen, die bei Google negativ aufgefallen sind, beherzigen. Es braucht manchmal eine ganze Menge Geduld, bis nach einer Abstrafung eine Neubebewertung vorgenommen wird. Bis es zu einer besseren Beurteilung der bestraften Webseite kommt, können oft Wochen oder gar Monate vergehen.
Schon allein aus diesem Grund ist es besser, den möglichen Google-Strafen vorzubeugen, indem man sich immer wieder Zeit für regelmäßiges Monitoring der eigenen Seite nimmt. Zu diesem Zwecke lohnt es sich, über die Zahl der im Index geführten Seiten sowie das Ranking auf relevante Suchbegriffe, Anzahl und Quellen der eingehenden Verweise im Auge zu behalten, und die Intervalle zwischen diesen Überprüfungen zeitlich überschaubar zu halten. So kann man zeitnah auf etwaige unerwartete Schwankungen reagieren.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der versucht erst keine „Black Hat“ Methoden anzuwenden und arbeitet stets entsprechend Suchmaschinenkriterien.

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Über den Autor

Wer schreibt eigentlich hier? Mein Name ist Eren Kozik, Gründer und Head of SEO der auf SEO spezialisierten Online-Marketing-Agentur SEOPT und beschäftige mich seit 2005 mit der Optimierung von Webseiten für Suchmaschinen. Die Freizeit verbringe ich mit meiner Familie und widme mich dem Laufsport.

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