Google sorgt für Wirbel! Statische URL oder dynamische URL?

Google sorgt für Wirbel! Statische URL oder dynamische URL?

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Nachdem im Google Webmasterblog ein Beitrag gepostet wurde, der aussagt, dass Google es bevorzugt, wenn dynamische Seiten ohne Rewriting stehen gelassen werden, ist die Verwirrung groß. Erfahrene SEOs predigen immer wieder, dass statische oder statisch wirkende URLs einfach besser sind. Insbesondere Onlineshops arbeiten deswegen im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung mit dem Rewriting, um die URL statisch aussehen zu lassen. Das bedeutet, die Session ID, diverse Sonderzeichen und Parameter wie die Sprachinformation werden mit einer leicht verständlichen URL überschrieben. Muss die SEO-Welt nach besagter Veröffentlichung im Google Webmasterblog umdenken? SEOPT meint NEIN, denn selbst wenn Google mittlerweile mit dynamischen Seiten keine Probleme mehr hat, haben statische Seiten dennoch Vorteile.

Eine URL ohne Sonderzeichen und unverständliche Infos und Abkürzungen sieht für den User nicht nur besser aus, sie ist auch wesentlich aussagekräftiger. Der User wird also lieber auf die Adresse „www.urlaubxyz.de/flug/teneriffa-53876.html“ klicken oder verlinken als auf eine dynamische Seite in etwa dieser Form: www.urlaubxyz.de/flug/bin/answer.foo?language=de&sid=53876&query=URL.

Hinzu kommt, dass man in statische Internetadressen die wichtigsten Keywords packen kann, die im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung den einen oder anderen Pluspunkt bringen können. Die statischen oder vermeintlich statischen URLs an sich verraten schon auf den ersten Blick, was den Leser genau erwartet. Beim Surfen fallen Klickentscheidungen innerhalb von Sekunden. Ein aussagekräftiger Titel ist hier sicher von Vorteil! Google erklärt zwar, dass dynamische URLs den Vorteil haben, dass sie Zusatzinformationen wie die Sprache enthalten, ob diese Zusatzinformationen aber immer von Vorteil fürs Ranking sind, sei einmal dahingestellt. Auch warnt Google davor, dass durch das Rewriting unter Umständen Duplicate Content entsteht, der bekanntermaßen ein echter Knock-Out-Faktor sein kann. Hierzu sei gesagt: Wer sein Handwerk versteht, produziert auch keine doppelten Inhalte. Das Rewriting gehört zum Handwerkzeug der SEOs und professionelle Suchmaschinenoptimierer wissen dieses Werkzeug sicher anzuwenden. Onlineshop-Besitzer und Webmaster sollten sich also durch den Beitrag im Google Webmasterblog und die flammende Diskussion darüber nicht verunsichern lassen.

Im Endergebnis ergibt sich folgendes Bild: Dynamische URLs sind mit Blick aufs Ranking lange nicht mehr so ein Problem wie noch vor einigen Monaten (Jahren), weil Google sie inzwischen besser auslesen kann. Statische oder statisch wirkende Internetadressen sind dennoch besser. Sie wirken seriöser, lassen sich vom User besser lesen und enthalten klare Aussagen, die unter Umständen zum Besuch einladen. Dass die Zusatzinformationen dynamischer URLs durch das Überschreiben verloren gehen, ist nicht weiter tragisch. Die Zusatzinfos könnten sich genauso gut auch negativ aufs Ranking auswirken. Voraussetzung fürs Rewriting ist jedoch nach wie vor, dass es richtig und konsequent angewendet wird.

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Über den Autor

Wer schreibt eigentlich hier? Mein Name ist Eren Kozik, Gründer und Inhaber von SEOPT und beschäftige mich seit 2005 mit der Optimierung von Webseiten für Suchmaschinen. Privat beschäftige ich mich intensiv mit meiner Familie, dem Laufsport und dem funktionellen Training.

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