Funkstille in der Freizeit, auch in der SEO-Szene

Funkstille in der Freizeit, auch in der SEO-Szene

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Ständige Erreichbarkeit und dank der Smartphones immer online sein. Zu jeder Zeit, an jedem Ort Emails empfangen oder beantworten, die neuesten Nachrichten im Live-Ticker verfolgen und selbstverständlich nebenbei die Social Media mit Inhalten bestücken – dank der modernen Kommunikationsmittel kein Thema mehr. Ob dies der Gesundheit zuträglich ist, oder nicht, darüber lässt sich streiten. Fakt ist jedoch, dass die Forderung einer permanenten Erreichbarkeit immer mehr in den Fokus gerät, jedoch aus zwei komplett verschiedenen Sichtweisen.

Arbeit Vs Technik

In der Welt der Technik gibt es eine klare Linie, in der Arbeitswelt hingegen ist die immerwährende Erreichbarkeit ein bilaterales Thema. Ist es freiwillig, dass man das Handy immer dabei hat, ein Zwangsverhalten oder einfach, da gefordert, zur Normalität geworden. Aus Sicht unserer Bundesarbeitsministerin ein auferlegtes Zwangsverhalten da viele Arbeitsbereiche oder Arbeitgeber dies von den Mitarbeitern fordern. Unterstützt wird ihre Ansicht von einer aktuellen Umfrage des Informations- und Telekommunikationsverbands „Bitkom“. Laut Bitkom sind 88 Prozent der Berufstätigen in ihrer Freizeit für Kunden, Kollegen und Ihre Vorgesetzten erreichbar. So ist es nicht verwunderlich, das Bundesarbeitsministerin Von der Leyen klare Regeln fordert, die dem Arbeitnehmer seine Freizeit auch als freie Zeit zusichern. Würden solche Regeln indes zielführend sein? Betrachtet man mal objektiv sein eigenes Handyverhalten, werden sich viele eingestehen müssen, dass ein zu Hause vergessenen Handy, schon leichte Nervosität hervorruft. Ob diese nun durch die fehlende Erreichbarkeit für den Arbeitgeber herbeigeführt wird, oder einfach vor dem Aspekt, das man etwas verpassen könnte muss natürlich jeder selbst beurteilen. In unserer Szene ist dieses Problem sicher meist selbst fabriziert.

Technik im Hause SEOPT

Einerseits verschwimmen Freizeit und Arbeitszeit, da das Internet unser Leben ist andererseits, ist es wirklich so zwingend notwendig, dass wir in der Mittagspause bei einem gemütlichen Kaffee oder abends beim leckeren Feierabend Bier uns noch die aktuellsten Auswertungen ansehen? Der Technikbranche kommt dieses, ich nenne es mal Zwangsverhalten, natürlich zugute. Während in der Politik und der Arbeitswelt darüber diskutiert wird, wie man den Drang zur ständigen Erreichbarkeit wieder verringern kann, denken Forscher und Entwickler über ihren Ausbau nach. Denn egal, aus welchem Gesichtspunkt man dieses Thema betrachtet, ohne eine Steckdose in der Nähe hat sich das Thema schnell von selbst erledigt. Einer der ersten Schritte, weg vom der herkömmlichen „Handy Auflademethode“, war ein Solar-Ladegerät. Auch wenn normales Tageslicht bei qualitativen Modellen bereits ausreicht, stoßen diese Geräte doch an ihre Grenzen. Den Pausenkaffee im Freien trinken und währenddessen das Smartphone aufladen, kein Problem. Bei dem Feierabendbier oder natürlich auch einem alkoholfreien Feierabendgetränk wird ein Solar-Ladegerät nicht viel Chancen haben – außer Sie kennen eine Lokalität, in der Tageslicht Leuchtmittel verwendet werden.

Ein Licht in der Dunkelheit

Das Entwicklerteam Epiphany Labs nahm sich dieser Unannehmlichkeit an und entwickelte den sogenannten „OnE Puck“. Mit diesem wirklich optisch einem Eishockey-Puck ähnelndem Gerät können Kommunikationsgeräte die über einen USB-Adapter verfügen ohne Tageslicht geschweige denn einer Steckdose aufgeladen werden. Sei es nun zur Unterstützung des Zwangsverhaltens, des persönlichen privaten Interesses oder doch einfach, da die Arbeitswelt eine ständige Erreichbarkeit fordert, dieser OnE Puck hat es definitiv verdient hier einmal genauer vorgestellt zu werden.

GastroguideDie Welt muss nicht neu erfunden werden, auf altes Wissen aufbauen und dieses innovativ weiter entwickeln ist ebenfalls eine gute Lösung. So diente vielleicht auch der gute alte Sterlingmotor dem Team von Epiphany Labs als Ideengeber, schließlich basiert seine Funktionsweise, wie auch die des OnE Pucks auf der Umwandlung von Wärmeenergie in mechanische Energie. Die obere und untere Fläche des Pucks, der ungefähr so groß ist wie ein Untersetzer, dienen als Transmitterflächen. Der farbliche Unterschied, die eine Seite ist blau-schwarz die andere rot-schwarz, weist die Flächen ihrer jeweiligen Verwendung zu. Symbolisch, wie in der Farblehre auch, steht blau für Kälte und rot für Wärme. In der Seitenfläche ist ein USB-Eingang integriert, an dem ein Handy oder andere Akku betriebenen Geräte angeschlossen werden können. Somit ist der OnE Puck eigentlich selbsterklärend, was nun noch fehlt, ist das Medium, das ihn antreibt. Hier ist der Punkt gekommen, an dem Ihnen spätestens plausibel wird, warum ich in der oft angeführten Freizeit immer auf Getränkepausen verwiesen habe. Das fehlende Medium ist ein kaltes oder warmes Getränk. Der OnE Puck nutzt die vom Getränk ausgestrahlte Wärme- oder Kälteenergie, wandelt diese in elektrische Energie um und leitet sie über die USB-Verbindung an das Endgerät weiter.

Sollen diese außergewöhnlichen Getränkeuntersetzer demnächst auf dem Nachbartisch in Ihrem Stammlokal liegen, braucht man sich also nicht wundern oder fragen, was es damit auf sich hat. Die Frage, warum der Besitzer des OnE Puck auch in der Freizeit erreichbar sein muss bleibt jedoch – außer Sie fragen nach – unbeantwortet.

 

Fotoquelle: http://www.kickstarter.com/projects/epiphanylabs/epiphany-one-puck

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Über den Autor

Wer schreibt eigentlich hier? Mein Name ist Eren Kozik, Gründer und Inhaber von SEOPT und beschäftige mich seit 2005 mit der Optimierung von Webseiten für Suchmaschinen. Privat beschäftige ich mich intensiv mit meiner Familie, dem Laufsport und dem funktionellen Training.

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