Fünf Punkte, die Sie bei der Online-Shop Software beachten sollten

Fünf Punkte, die Sie bei der Online-Shop Software beachten sollten

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Jeder gute Shop beginnt mit der Auswahl einer e-Commerce Shopsoftware. Letztendlich prägen Navigation, Produktansichten und die generelle Bedienfreundlichkeit eines Shopauftritts das Verhalten des Kunden. Grund genug, sich mit der richtigen Auswahl genügend Zeit zu lassen und sich umfassend zu informieren. Schließlich ist das Online-Shop Angebot nicht unbedingt klein, geschweige denn übersichtlich.

Worauf sollte ich bei der Online-Shop Auswahl achten?

Bei der schier unendlichen Liste an kostenpflichtigen Shops, kostenloser Shopsoftware und der Auswahl an diversen Miet-Shop-Systemen sollte bei dem Vergleich auf bestimmte Features geachtet werden, die jedes Shopsystem können sollte.

Einstellen von Produkten

Das Herzstück eines jeden Online-Shops sind unbestritten und logischerweise die Produkte. Je einfacher und schneller die Besucher des Shops an die Zielprodukte kommen, desto besser. Um den Besuchern einen Überblick zu geben, sollten Sie daher unbedingt Produktbilder (möglichst in Verbindung mit einer 360-Grad Ansicht oder mit 1-Click Vergrößerung) anbieten. Achten Sie dabei darauf, dass die Bilder ansprechend und professionell gestaltet sind. Je exklusiver der Auftritt, desto schneller sind vermutlich auch Ihre Kunden vom Produkt überzeugt.

Sie sollten daher unbedingt darauf achten, dass die von Ihnen ausgesuchte Shopsoftware verschiedene Ansichtsfeatures bietet und, viel wichtiger, diese auch leicht zu verarbeiten sind. Nichts ist zeitraubender als eine Bildfunktion, die nur ein bestimmtes Format oder eine bestimmte Größe annimmt. Achten Sie hier lieber vor dem Kauf auf Bedienfreundlichkeit.

Anpassbarkeit (Customization)

Generell sollte Ihr Shop ein eigenes Gesicht haben. Egal wie klein das Budget ist, planen Sie lieber etwas mehr Budget für eine ansprechende Außendarstellung ein. Nichts ist weniger ansprechend als ein plumpes Fließbandprodukt.

Achten Sie außerdem darauf, dass das Shopsystem über einen größeren Zeitrahmen noch veränderbar ist. Module, Pakete sowie generell die Webseitenoberflächen sollten, anpassbar sein, wenn sich Ihr Shop vergrößert oder Sie auf die Idee kommen sollten die Firmenfarben einmal zu ändern. Oftmals bieten Templates hier die Möglichkeit der Webseitenoptimierung. Aber preislich schwanken diese mindestens genauso stark wie die Shops selbst. Weitsicht ist hier von Ihnen verlangt. Sparen Sie nicht am falschen Ende.

Managen und Abwickeln

Das Shop-Management kann eine sehr zeitintensive und frustvolle Arbeit sein, wenn beispielsweise das Shopsystem nicht die notwendige Produktanzahl aufnehmen oder die (aktuell) beliebteste Bezahloption nicht integriert werden kann.

Inventuren sollten ebenfalls leicht durchzuführen sein. Eine fehlende Datenaustausch-Option (beispielsweise per CSV) bringt Sie spätestens am Jahresende zum Verzweifeln und wenn dann auch die Importfunktion nicht funktioniert, dann macht Ihnen das unoptimierte Shopsystem garantiert keinen Spaß mehr. Je einfacher die Warenexport und Warenimportfunktionen von Ihnen durchgeführt werden können und Warenbewegungen sowie Wareneingänge und -ausgänge nachvollzogen werden können, desto mehr Arbeit sparen Sie sich im täglichen Leben.

Portokosten

Eine gute Software sollte neben der korrekten Mehrwertsteuer auch das anfallende Porto berechnen können. Ebenfalls muss es auch hierbei eine Auswahl für den Kunden geben. Es ist zu empfehlen, dass unterschiedliche Versandgeschwindigkeiten und -unternehmen für den Kunden auswählbar sind.

Retouren und Umtauschaktionen sollten von Ihnen mit einer gewissen Kulanz abgewickelt werden. Produkte, die man nicht oder nur schwer zurückgeben kann, sind für jeden Kunden ein Kaufhindernis und wirken sich negativ auf Ihre Umsätze aus.

Bezahloptionen

Eine umfassende Anzahl an Bezahlmethoden sollte in Ihrem Shopsystem für den Kunden auswählbar sein. Wie die nebenstehende Grafik verdeutlicht, gibt es auch hier eine riesige Auswahl an Möglichkeiten, die sich wiederum noch in unterschiedliche Anbieter aufteilen lässt. 40% der Verbraucher zahlen am liebsten per Rechnung, wohingegen eine wachsende Anzahl (26%) irgendeine Art von elektronischem Bezahlsystem präferiert. Bekannteste hierbei sind sicherlich PayPal, GiroPay, Clich&Buy sowie sofortüberweisung.de und T-Pay. Zu beachten sind bei den elektronischen Bezahlsystemen die unterschiedlichen Zahlungsverfahren. Diese können sich in Pre- & Postpaid sowie Directpaid und Treuhandverfahren aufteilen. – Viele Anbieter sind allerdings in mehreren Zahlungsverfahren präsent und werden hauptsächlich von jüngeren Kunden benutzt. Bei den älteren überwiegt die Zahlung mit Kreditkarte oder per Rechnungsoption.

Zusammenfassend

Abschließend lässt sich sagen, dass die Wahl eines Shopsystems gut bedacht sein sollte. Wer hier vorschnell handelt, kann schnell in eine wahre Geldfalle tappen. Shops, die zwar kostenlos sind, aber bezahlte Templates benutzen können, je nach Shopgröße, schnell teurer sein als Bezahl- oder Mietsysteme. Abgesehen von den Produkten können Sie auch das Bezahlsystem auf Ihre (potenziellen) Kunden abstimmen und bedenken Sie, dass Ihr Shop für ein größeres Produktportfolio auch größere Aufwendungen bei der Inventur nach sich zieht. Hier sollten Sie auf Export-/Importfunktionen achten, um sich viel Arbeit zu ersparen.

Weitere Quellen

customized-ecommerce.blogspot.de/

cio.com/article/706794/Beyond_Templates_Building_a_Better_Business_Website

heise.de/resale/artikel/Elektronische-Bezahlsysteme-auf-dem-Vormarsch-1204869.html

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Über den Autor

Wer schreibt eigentlich hier? Mein Name ist Helen Schrader, Diplom-Geographin und ambitionierte Bloggerin in den Bereichen SEO und Online Marketing. Schwerpunktmäßig beschäftige ich mich mit E-Commerce, Social Media, internetgestützter Markt- und Meinungsforschung sowie kollaborativen Internetumgebungen.

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