Facebook Hashtags

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Nachdem ich nun auch endlich bei Facebook freigeschaltet wurde, möchte ich mich doch direkt einmal kurz mit den Facebook Hashtags („#“) beschäftigen. Dank der Raute ist es nun möglich die Facebook Nachrichten nach bestimmten Suchbegriffen zu filtern und somit die für einen selbst wichtigen und spannenden Nachrichten schneller zu bekommen.

Der Hashtag und Social Media

Nach Twitter und Google+ ist der Hashtag nun also auch bei Facebook angekommen. Sicherlich ist dies in nicht geringem Maße der Entwicklung der eigenen Suchmaschine Graph Search geschuldet, die Facebook langsam aber sicher am Markt platzieren möchte. Immerhin sollte das Ziel einer jeden Suchmaschine sein, dass man die Informationen, die man selbst sucht schnell und möglichst unkompliziert findet und eben auch filtern kann. Da sich das System der Hashtags bereits auf Twitter durchgesetzt hat und auch bei Google+ immer mehr Anhänger findet, war ich zunächst etwas verwirrt, dass viele in den letzten Wochen meinten, dieses Filtersystem nun bei Facebook kritisieren zu müssen. Hatten die etwa irgendetwas falsch gemacht? Funktionierte die Filterfunktion auf Facebook anders? Oder waren es einfach nur wieder die üblichen Internettrolle, die wieder negative Stimmung gegen Facebook verbreiten wollten? Leider konnte ich mir erst heute ein Bild hiervon machen und siehe da: Es trollt sich was auf Facebook.

Vom Nutzer hängt es ab

Blog_Facebook_Hashtag

Zwar habe ich keine großen, äußerst umfassenden empirischen Studien innerhalb meiner Versuchszeit durchgeführt, aber siehe da, je nachdem für welches Thema man sich interessiert, kann der Hashtag eine sehr schöne Funktion auf Facebook sein. Nehmen wir zum Beispiel das Hashtag „#DRM“. Seit einigen Tagen macht die Einführung eines Kopierschutzes der besonderen Art die Runde in den Online-Medien. E-Books sollen nach dem SiDiM-Prinzip quasi neu übersetzt werden, damit man die E-Books bestimmten Fassungen zuordnen kann. Ich meine, welchen Leser interessiert es denn schon, ob Karl der Große uneheliche Kinder hatte, oder Karl der Dicke. Es geht ja schließlich um den Kopierschutz und der sollte doch uns alle etwas angehen.

Aber gut, ich schweife vom eigentlichen Thema ab. Denn es geht mir ja eher um die Hashtags. Und der Verlauf unter #DRM ist wirklich nett gefüllt und hat mir für ein paar Stunden jede Menge interessanter Informationen bereitgestellt, die ich entdecken konnte. – Sicherlich also ein Zeitgewinn für mich und ein nettes Werkzeug um Facebook sinnvoller zu nutzen.

Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre

Allerdings ist das Hashtag bei Facebook am Ende doch ein etwas zweischneidiges Schwert. Immerhin wird Facebook auch gerne als das Proletariat unter den sozialen Netzwerken bezeichnet. Meiner Meinung nach zwar oft zu unrecht, aber dank Hashtag lassen sich nun auch die menschlichen Abgründe genauer erkunden. Für die Ein-Semester-Soziologin in mir sicherlich ebenfalls interessant, aber wer nach dem deutschen TV-Vorabendprogramm sucht oder sich auf Facebook an Hartz4 oder Politik versucht, legt es eben auch irgendwie auf Trolle und Kommentare der besonderen Art an. Zumindest momentan. Denn jedem SPON-Leser oder generellem Social Media affinen Internetnutzer sollte schließlich mittlerweile bekannt sein, dass bestimmte Themen schnell und langfristig die Gemüter erhitzen. Nicht erst bei den tropischen Temperaturen, die momentan in Deutschland herrschen.

Das Wort zum Feierabend

Ich fand meine erste Berührung mit den Facebook Hashtags heute recht amüsant. Das könnte allerdings auch an den anderen Dingen liegen, die ich heute über die Facebook-Kommentarkultur lesen „durfte“. Das kleine # Zeichen vor Wörtern kann mir ab sofort also nicht nur bei meinem Twitter-Stream dabei helfen für mich interessante Inhalte zu finden, sondern hilft mir nun auch auf Facebook die Spreu vom Weizen zu trennen bzw. echte Geheimtipps zu entdecken. Für mich ist der Hashtag daher auch eine gute Möglichkeit auf seine Inhalte aufmerksam zu machen. Positiv wie negativ. Probieren lohnt sich dennoch. Zumindest meiner Meinung nach 😉

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Über den Autor

Wer schreibt eigentlich hier? Mein Name ist Helen Schrader, Diplom-Geographin und ambitionierte Bloggerin in den Bereichen SEO und Online Marketing. Schwerpunktmäßig beschäftige ich mich mit E-Commerce, Social Media, internetgestützter Markt- und Meinungsforschung sowie kollaborativen Internetumgebungen.

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