Do’s and Don’ts des Social Media Marketing

Do’s and Don’ts des Social Media Marketing

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Wer heute nicht bei Facebook, Twitter und Google+ ist, hat den Anschluss verpasst, lebt hinterm Mond, ist out – so scheint es zumindest. Social Media Marketing zu betreiben, ist in jedem Fall sinnvoll und das nicht nur, um zu beweisen, dass man mit der Zeit geht und die neuen Marketing-Kanäle nutzt. Man kann sich auf vielfältige Weise präsentieren, erreicht Kunden und Interessierte dort, wo sie sich privat gerne aufhalten und kann persönlichen Kontakt herstellen. Macht man seine Arbeit gut, kommen die Leute fast von allein und identifizieren sich mit Ihrem Unternehmen. Beim Einsatz von Social Media kann man jedoch auch einiges falsch machen und dann bleiben die Nutzer aus. Damit das nicht passiert, haben wir Ihnen heute die wichtigsten Grundregeln für richtiges Handeln bei Facebook und Co. kurz und knapp zusammengestellt, kurz: Die Do’s and Dont’s des Social Media Marketing.

Do: Aktiv sein

Nichts ist schlimmer, als ein verwaistes Profil. Das vermittelt Besuchern, dass sie entweder keine Lust oder nicht genügend Zeit haben, sich mit dem Profil und somit mit den Besuchern, d.h. Interessierten und Kunden, auseinanderzusetzen. Da ist es besser, sie haben gar kein Profil. Überlegen Sie sich genau, in wie vielen Netzwerken Sie gleichzeitig aktiv sein können/möchten und planen Sie genug Zeit ein, um Ihre Profile in den jeweiligen sozialen Netzwerken zu pflegen. Stellen Sie sich auch die Frage, wo ein Auftritt überhaupt sinnvoll ist, anstatt einfach überall ein Profil einzurichten.

Don’t: Besucher warten lassen

Soziale Netzwerke fungieren als direkter Draht zwischen Unternehmen und Kunden. Erhalten Sie dort Anfragen von Besuchern, sollten Sie möglichst schnell reagieren. Stellen Sie sich dabei vor, dass Sie bei einem Anruf einer Support-Hotline auch nicht ewig in der Warteschleife hängen bleiben möchten. Genauso sehen das Ihre Besucher. Hören Sie nicht schnell genug von Ihnen, fühlen Sie sich nicht beachtet. Sollten Sie die gewünschten Informationen nicht schnell genug verfügbar haben, machen Sie deutlich, dass Sie an der Bearbeitung der Anfrage arbeiten und sich schnellstmöglich zurückmelden werden. Eine möglichst zügige Erledigung sollte dann natürlich selbstverständlich sein.

Do: Fans ernst nehmen

Kommunikation in Social Media Netzwerken ist keine Einbahnstraße. Verfallen Sie daher nicht in Monologe, sondern nutzen Sie die Möglichkeit des Dialogs mit den Besuchern Ihres Profils. Das bedeutet auch, dass Sie Fanmeinungen nicht ignorieren sollten. Ein wesentliches Merkmal des Web 2.0 ist es, dass der Nutzer sich aktiv beteiligt und seine Meinung sagt. Es wird also früher oder später passieren, dass Sie sich auch Kritik ausgesetzt sehen. Hier ist eine souveräne, freundliche Reaktion oberstes Gebot! Gehen Sie auf die Meinungen Ihrer Besucher ein und zeigen Sie Dialogbereitschaft. Nur so fühlen sich Ihre Besucher ernst genommen. Vermeiden Sie in jedem Fall herablassende Reaktionen und zensieren Sie Beiträge nicht. Dies lässt sich anschließend nur schlecht wieder korrigieren und kann im schlimmsten Fall zu noch stärkeren negativen Reaktionen (sogenannte „Shitstorms“) führen. Bieten Sie stattdessen Hilfe an und signalisieren Sie, dass es Ihnen wichtig ist, durch Kritik zu lernen.

Don’t: Vorgefertigte Antworten geben

Kennen Sie die Situation, dass Sie auf der Suche nach einer Lösung für ein Problem sind und alles, was Sie diesbezüglich finden, sind vorgefertigte Antworten, die dann doch nicht so richtig zu Ihrem Problem passen?

Wenn Sie Ihren Kunden die Möglichkeit geben, mit Ihnen direkt über ein soziales Netzwerk in Kontakt zu treten, dann sollten Sie auch auf sie eingehen. Geben Sie auf Fragen individuelle Antworten, die für den Fragesteller auch hilfreich sind, anstatt auf die FAQ-Seite (Frequently Asked Questions) Ihrer Webseite zu verweisen. Vermeiden Sie Standardfloskeln, die dem Fragesteller vermitteln, dass er möglichst schnell abgefertigt wird, ohne dabei wirklich die Lösung seines Problems zu bearbeiten.

Do: Mehrwert bieten

Nutzen Sie den direkten Kontakt zu Ihren Kunden nicht, um diese ausschließlich über Ihre neuen Produkte zu informieren. Das wird schnell als störende Werbung empfunden. Stellen Sie sich beim Formulieren von Meldungen immer die folgenden Fragen: Was würde mich selbst interessieren? Welche Meldungen in meinem eigenen Newsstream würden mich stören? Schreiben Sie über das große Ganze, das den Nutzer interessiert und stellen Sie Ihm interessante Informationen zur Verfügung. So vermitteln Sie dem Nutzer, dass Sie sich für seine Belange interessieren und nicht nur Ihre Produkte an den Mann bringen sollen. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass Sie so in die Position kommen können, dass Ihre Besucher Sie als jemanden wahrnehmen, der sie mit den wichtigen Informationen versorgt und Wert darauf legen, Ihre Meldungen zu erhalten.

Don’t: Fans und Leser mit Meldungen überschütten

Informationen an die Leser und Kunden weiterzugeben, ist eine gute Sache und kann für mehr Kundenbindung sorgen. Jedoch sollten Sie es dabei nicht übertreiben. Überschütten Sie Ihre Leser nicht mit Meldungen. Das wird sonst als störend empfunden werden und führt im schlimmsten Fall dazu, dass man Ihr Profil nicht mehr verfolgt oder Ihre Meldungen als Spam markiert. Richten Sie sich also bei der Zahl der Postings nach dem gesunden Menschenverstand. Auch sollten Sie die üblichen Gegebenheiten der jeweiligen sozialen Netzwerke beachten. So ist es bei Twitter durchaus üblich, häufiger Meldungen zu veröffentlichen als bei Facebook oder Google+.

Do: Social Media für SEO nutzen

Betrachten Sie Suchmaschinenoptimierung nicht als etwas, das nur für Ihre Webseite gilt, aber für Ihre Social Media Profile keine Rolle spielt. Denn das ist falsch! Auch Ihre Profile bei Facebook oder Google+ können Sie suchmaschinengerecht optimieren. Darüber hinaus können Sie Ihre Social Media Aktivitäten dazu nutzen, die Suchmaschinenoptimierung Ihrer Webseite noch ein wenig zu verbessern. Setzen Sie Links zu Webseiteninhalten und verknüpfen Sie so Ihre Social Media Auftritte mit Ihrer Webseite – und umgekehrt. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihre Webseiteninhalte so optimiert sind, dass sich diese gut präsentieren, wenn Besucher diese empfehlen und in einem sozialen Netzwerk mit ihren Freunden teilen wollen. Um es Ihren Besuchern möglichst leicht zu machen, ihren Freunden von Ihnen zu berichten, können Sie die entsprechenden Funktionen der jeweiligen Netzwerke direkt auf Ihrer Webseite zur Verfügung stellen.

Fazit: Einfach nur „dabei sein“ ist Geldverbrennung. Auch Ihre Social-Media-Kampagne(n) benötigen eine ordentliche und nachhaltige Strategie um perspektivisch den Erfolg zu messen, damit Sie im Nachgang in die richtige Richtung optimieren können.

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Über den Autor

Wer schreibt eigentlich hier? Mein Name ist Eren Kozik, Gründer und Inhaber von SEOPT und beschäftige mich seit 2005 mit der Optimierung von Webseiten für Suchmaschinen. Privat beschäftige ich mich intensiv mit meiner Familie, dem Laufsport und dem funktionellen Training.

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