Das Internet der Zukunft: Links setzen hat rechtliche Folgen?

Das Internet der Zukunft: Links setzen hat rechtliche Folgen?

Keinen Artikel mehr verpassen: Jetzt Newsletter abonnieren!

Das Google Penguin Update ist erst seit wenigen Wochen durchgeführt, seitdem sind jedoch schon einige Änderungen des Algorithmus wie Bomben eingeschlagen. Liest man ein wenig in Fachforen und auf SEO-Blogs, dann stößt man auf zahlreiche negative Nutzerkommentare: Das Update hat Rankings von bisher gut platzierten Seiten ins Bodenlose fallen lassen, Unternehmer haben große finanzielle Verluste zu verkraften und natürlich geht überall die Angst um, welche Maßnahmen Google denn nun genau abwertet und was man dagegen tun kann, um den größten Schaden möglichst doch noch abzuwenden. All dies sind Reaktionen, die einen Gedanken aufkommen lassen: Was wäre, wenn Google mit seinem Penguin Update versehentlich das Internet, wie wir es bisher kannten, zerstört hätte?

Diese Aussage klingt im ersten Moment natürlich übertrieben, soll aber auch nur eine Annahme sein, die zum Nachdenken anregen soll. Sie führt einmal mehr vor Augen, welche heftigen Auswirkungen das Update haben könnte, die Google unter Umständen gar nicht eingeplant hat. Zahlreiche Unternehmen bauen auf ihren Erfolg durch eine gute Platzierung in den Google Suchergebnissen. Da Google angekündigt hat, mit dem Penguin Update unnatürliche Linkprofile bzw. zu einseitige und monotone Linkprofile abzuwerten, ist besonders die Panik bezüglich eventuell kontraproduktiver Backlinks groß. So groß, dass man inzwischen sogar schon darüber liest, dass rechtliche Schritte angedroht werden, für den Fall, dass unerwünschte Links nicht entfernt werden. Wenn eine solche Klage in irgendeiner Form Erfolg hätte, würde dies für die Zukunft ungeahnte Folgen für das Internet haben: In der Angst, verklagt zu werden, würden sich viele nicht mehr trauen, Links in irgendeiner Form zu setzen – und das Internet, wie wir es kennen, gäbe es so doch nicht mehr.

Früher hat man über Passagen, wie z. B. „Direkte Links zu unseren Seiten sind ohne unser Einverständnis strengstens untersagt!„, geschmunzelt! 😉
Gibt man den Satz bei Google ein, werden immerhin über 90.000 Suchtreffer angezeigt. Wird dies nun bitterer ernst?

Natürlich ist nicht davon auszugehen, dass dieses Szenario eintreten wird, denn meist lässt sich das so kausal gar nicht bestimmen. Trotzdem kann man sich ein bisschen besser vorstellen, welche ungeahnten Folgen ein so weitreichendes Update haben kann. Google kann zwar seinen Algorithmus steuern – nicht aber die Menschen und Unternehmen, die davon persönlich und finanziell betroffen sind. Trotzdem hat Google schon mehrmals verlauten lassen, dass das Penguin Update ein Erfolg war.

Sehen Sie das auch so?

Melden Sie sich für unseren Newsletter an

Bleibe auf dem Laufenden und erhalte neue Beiträge und Insights von SEOPT per E-Mail, kostenlos!

Über den Autor

Wer schreibt eigentlich hier? Mein Name ist Eren Kozik, Gründer und Head of SEO der auf SEO spezialisierten Online-Marketing-Agentur SEOPT und beschäftige mich seit 2005 mit der Optimierung von Webseiten für Suchmaschinen. Die Freizeit verbringe ich mit meiner Familie und widme mich dem Laufsport.

Weitere Artikel von Eren Kozik. Eren Kozik auf Google+. Eren Kozik auf Twitter. Eren Kozik auf Instagram.

Ähnliche Beiträge

Local SEO

Artikelserie Local SEO

Local SEO, also die lokale Suchmaschinenoptimierung, ist bereits seit längerer Zeit eins der beherrschenden Themen im Online Marketing. Der lokale Index von Google ist nicht […]

SEO für Fotografen

Der große Guide: SEO für Fotografen

SEO Für Fotografen Für Fotografen war es nie einfacher als heute ihre Bilder einer großen Zielgruppe zu präsentieren, mit der Fotografie einen Nebenverdienst zu erzielen […]


Keine Kommentare vorhanden

Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*

Abonnieren Sie unseren kostenlosen E-Mail Newsletter ANMELDEN