SEOPT e. K.

Bilder sagen mehr als tausend Worte…

Auch in dieser Woche möchte sich die Redaktion von SEOPT am Webmaster Friday beteiligen. Und dank des interessanten Themas „Bilder in Blogartikel“ hat sich schnell jemand gefunden, der einen Artikel dazu verfasst – nämlich ich. Jede Woche schreibe ich mehrere Blogartikel und verwende dabei natürlich auch Bildmaterial. Warum, sollte eigentlich allen, die in irgendeiner Form schon einmal mit SEO in Berührung gekommen sind, bewusst sein. Denn Bilder werten einen Text inhaltlich auf, steigern den Mehrwert und so weiter und sofort. Außerdem animiert ein Blogartikel mit Bildern viel mehr zum Lesen als reiner und öder Text – das Auge liest schließlich mit.

Die Notwendigkeit von Bildern in Blogartikeln lässt sich keinesfalls in Frage stellen. Aber wie kommt man an gutes Bildmaterial? Da wir momentan in einem Meer aus Abmahnwellen schwimmen, sollte man sich um diese Frage besonders viele Gedanken machen, sonst kann es teuer werden! Ich beziehe meine Bilder aus diesem Grund aus drei verschiedenen Quellen.

Bilder kaufen

Die unkomplizierteste Methode ist sicher, Blogbilder von Bildagenturen zu beziehen. Großer Vorteil neben der Einfachheit dieser Methode ist auch die Auswahl, die im Regelfall vorliegt. Egal, ob man einfach nur ein Landschaftsbild braucht oder eine detaillierte Nahaufnahme von einer Traubenhyazinthe, wenn man bereit ist, ein wenig Geld auszugeben, kommt man an so ziemlich jedes Motiv. Einige Portale bieten sogar die Möglichkeit, kostenlos Bilder zu benutzten. Hierbei muss dann aber ein Bildnachweis hinzugefügt werden. Je nach Portal im Impressum oder direkt unter dem Bild.

Wenn es schnell gehen soll, man nach außergewöhnlichen Motiven sucht oder man einfach keine Muße hat, sich selber kreativ zu betätigen, kommt das Kaufen von Bildern sicher gelegen. Man muss sich bei dieser Methode allerdings ausreichend über Nutzungsrechte und Bildnachweise informieren. Denn spätestens beim Teilen in sozialen Netzwerken kann es hier zu Problemen kommen, wie aktuelle Abmahnungen beweisen.

Selbstgemachte Fotografien

Wesentlich kreativer ist es jedoch, wenn man sein Bildmaterial selber erstellt. Dazu bedarf es aber einer Kollegin oder eines Kollegen mit einem Fotografentalent – wenn man selber keines hat – und einer guten Kamera. Großer Vorteil bei dieser Variante ist, dass man sich weder mit Nutzungsrechten, noch mit laufenden Kosten herum schlagen muss. Auch vor Abmahnungen ist man gefeit. Allerdings bereitet es mehr Aufwand, wenn man die Bilder selber schießt. Jedenfalls, wenn man brauchbares Material haben möchte.

Hat man also etwas mehr Zeit, kann man die Bilderstellung selber in die Hand nehmen. Auch wenn einige Portale eine große Auswahl bieten, ist man so bei der Wahl des Motivs natürlich noch flexibler. Der zusätzliche Zeitaufwand darf natürlich nicht vergessen werden.

Grafiken erstellen

Es muss nicht immer eine klassische Fotografie sein. Ich finde bisweilen neckische Grafiken auch passend, um manche Blogartikel zu verschönern. Seitdem ich vor einigen Wochen zehn Tools entdeckt habe, mit denen man kostenlos Visualisierungen erstellen kann, ist mir klar, dass ich im nächsten Leben nicht mehr reich, sondern Grafiker werden möchte. Denn mithilfe einiger Tools lassen sich auf einfache Weise ansprechende Bilder erzeugen, die jeden Blogbeitrag in einen Eyecatcher umwandeln. Natürlich beansprucht diese Methode auch ein wenig mehr Zeit als der Bilderkauf, aber man kann sich kreativ betätigen. Ein weiteres kleines Manko ist auch, dass bei meinem Favoriten Easel.ly die Möglichkeiten begrenzt sind. Denn es handelt sich lediglich um eine Beta-Version. Die Resultate – so finde ich – können sich aber sehen lassen.