10 Suchmaschinentipps für 2013

10 Suchmaschinentipps für 2013

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Das Jahr 2013 ist zwar erst ein paar Tage alt, verspricht nach all den Neuerungen des letzten Jahres aber durchaus einiges an Überraschungen und Änderungen. Pandas und Pinguine sind seit 2012 nicht mehr irgendwelche niedlichen Tierchen aus dem Zoo, sondern durchaus ernstzunehmende Suchmaschinenupdates, welche man nicht einfach ignorieren sollte. Immer wieder verschwinden Seiten aus dem Google-Index, fragwürdige Black-Hat SEO-Maßnahmen werden öfter und nachhaltiger bestraft und Platzierungen auf den vorderen Plätzen werden komplexer und schwerer zu erreichen.

Damit es Ihnen auch 2013 gelingt im Internet auf den vorderen Plätzen zu stehen, werde ich mich im Folgenden an ein paar Internet- bzw. SEO-Legenden wagen und Ihnen sagen, was Sie tun müssen um auch 2013 gefunden zu werden. Zumindest aus unserer Sicht.

1. Werden Sie menschlicher

In der post-Panda und Penguin-Suchmaschinenwelt werden menschliche Attribute auf Ihren Seiten immer wichtiger. Ihr Qualitätsmanagement sollte daraus ausgerichtet werden, dass Sie Social Media nicht mehr als nerviges Fremdwort benutzen, sondern endlich aktiv werden. Sie werden sehen, natürlich generierte Links aus sozialen Netzwerken werden in Zukunft noch mehr wert sein als reziproke Links von No-Name Webseiten.

2. Werden Sie qualitativer

Nicht erst seit Pinguin hat die pure Quantität an Links einen faden Beigeschmack. Achten Sie daher auf qualitativ hochwertigere Links. Seiten die auf Ihren Shop bzw. Ihre Seite verlinken, sollten thematisch passen und ansprechend sein. Webkataloge und andere minderwertige Seiten sind zwar schnell gefunden und generieren schnell viele Links, aber wissen Sie, welche Seiten noch in dem Webkatalog stehen? Bad neighborhoods, also schlechte Nachbarschaften gedeihen gerade in anonymen Webkatalogen sehr schnell und nahezu unbemerkt. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich daher um kurz oder lang um schlechte Links handeln wird ist durchaus gegeben und sollte bei nachhaltigen, langfristig wirksamen SEO-Maßnahmen unbedingt vermieden werden.

3. Werden Sie attraktiver

Eine Verbindung aus den Punkten 1 und 2 sind optimale Voraussetzungen für eine perfekte Symbiose. Machen Sie die eigenen Seiten durch Texte und Themen interessanter. Mittel- bis langfristig werden Sie dann praktisch von alleine zu den hochwertigen Social Media Links und „Likes“ kommen, können auf Webkataloge und Kommentarspam verzichten und die Suchmaschinen für Sie arbeiten lassen. Quasi von allein, ohne sich um irgendetwas proaktiv kümmern zu müssen.

4. Denken Sie an die Basics

B, C, D, E sind Ihre Freunde: Benutzerfreundlichkeit, Content, Design und Enorm schnelle Ladezeiten sollten Ihnen in 2013 sehr wichtig sein. Die Internetnutzer wollen schnell auf die Seiten zugreifen können. Diese sollten so übersichtlich sein, dass man sich schnell zurechtfinden kann und darüber hinaus noch ansprechend gestaltet sein. Dies beinhaltet sowohl die grafische Gestaltung als auch wesentliche, zum Thema passende Inhalte. Die mobile Nutzung des Internets betrug in 2012 zum ersten mal mehr als 10% und somit einen zweistelligen Prozentanteil an der gesamten Internetnutzung. – Ladezeiten werden daher in 2013 noch bedeutender als sowieso schon.

5. Denken Sie holistisch

SEO und SEM sind sehr breit gefächerte und wichtige Bereiche im Onlinemarketing. Diese komplexen Zusammenhänge werden, gerade in Deutschland, gerne vergessen. Millionen und Abermillionen von Euro’s werden Jahr für Jahr in reguläres, alteingesessenes Marketing gesteckt, aber nur ein Bruchteil in die Suchmaschinenoptimierung. Und erst im Nachhinein wird sich gewundert, warum die Umsätze des nicht-auffindbaren Online-Shops dennoch stagnieren. Ihr Marketing-Mix sollte daher auch endlich steigende Kosten im SEO- und SEM-Bereich beinhalten.

6. Blicken Sie über den Tellerrand hinaus

Mit dem Begriff SEO verbinden gerade Neueinsteiger und Alteingesessene gerne nur die Onpage-Optimierung und das Linkbuilding. Es gibt zwar vermutlich niemanden, der alle Rankingkriterien von Google kennt, aber jedem sollte eigentlich der Sichtbarkeitsverlauf post-Pinguin sagen, dass z.B. das exzessive Linkbuilding via Webkatalog obsolet geworden ist. – Oder wissen Sie eine Seite, deren Sichtbarkeit trotz minderwertiger Links an Sichtbarkeit gewonnen hat?

7. Holen Sie einen Experten

Dadurch, dass Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing immer komplexer und interdisziplinärer wird, sollten Sie unbedingt einen Experten in Ihre SEO Bemühungen einbinden. Auch wenn SEO kein anerkannter Ausbildungsberuf der IHK um die Ecke ist, so glänzen „wir“ doch meistens mit Marktübersicht und einem holistischen Blickwinkel. Auf Updates von Google sollte schnell reagiert werden. Immerhin können Sie diese Updates am Ende bares Geld kosten. Daher hören Sie mit einer halbherzigen, amateurhaften SEO-Scheibchentechnik auf und investieren Sie Ihre Zeit lieber in etwas anderes. Design und Aufbau Ihres Shops haben Sie ja vermutlich auch nicht selbst programmiert bzw. erstellt.

8. Seien Sie nicht zu gut

Das Wort Überoptimierung fällt in diesem Zusammenhang gerne einmal. Natürlich will gerne jeder Shopbetreiber das neue Amazon oder Zalando sein, aber auch diese Anbieter haben es nicht über Nacht geschafft. Sie sollten dies daher auch nicht versuchen. Nichts zeigt Google deutlicher, das getrickst wird als ein Linkprofil, welches über Nacht um hundert Links ansteigt.

9. Entwickeln Sie sich

Momentanes Trendwort im noch jungen Jahr ist das Brandscaping. Dieses wundervolle Portmanteau soll bedeuten, dass man bei seinem Internetauftritt auch eine eigene Marke im Auge (bleiben wir einfach mal in fließendem denglisch) behalten soll. Haben Sie beispielsweise ein Logo, dass Sie von der Masse abhebt? Wie sieht es mit einem Slogan aus? Besucher entscheiden auf den ersten Blick ob Ihnen etwas gefällt oder nicht. Verringern Sie daher die Absprungraten der eigenen Seiten mit einer ansprechenden, benutzerfreundlichen Oberfläche und finden Sie ein Alleinstellungsmerkmal.

10. Schauen Sie auch einmal zu den Großen

OK, ich habe eben gesagt, dass man nicht über Nacht zu Amazon werden sollte, aber informieren was möglich ist kann nie schaden. Ich persönlich bin ein großer Fan der Coca-Cola Kampagnen. Vor allem die Content 2020 Videos sind ein sehr gutes Beispiel für die Bedeutung von Content und ansprechenden Inhalten. Natürlich kann kaum eine Firma so ein Video stemmen, aber in einem kleineren Maßstab sind sicherlich auch für Sie Videos oder Slideshows möglich.

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Über den Autor

Wer schreibt eigentlich hier? Mein Name ist Helen Schrader, Diplom-Geographin und ambitionierte Bloggerin in den Bereichen SEO und Online Marketing. Schwerpunktmäßig beschäftige ich mich mit E-Commerce, Social Media, internetgestützter Markt- und Meinungsforschung sowie kollaborativen Internetumgebungen.

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