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„In der Masse unterzugehen ist der erste Schritt zum Ziel.“

Aber nur bei verdeckten Ermittlungen.

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Was macht gute Inhalte aus?

Redakteure bzw. Redakteurinnen haben die Absicht sinnvolle Inhalte mit einem möglichst großen Informationsgewinn an den Kunden und die Leser weiterzugeben. Daher beschäftigt man sich über Kurz oder Lang mit der Frage nach dem eigentlichen Wert seiner Inhalte.

Die Bedeutung von Content

Neuere Suchmaschinenupdates wie etwa Google-Penguin rücken die Bedeutung von Inhalten auf Webseiten weiter in den Vordergrund. Es geht nicht mehr um das bloße Verlinken um der Verlinkung willen. Es geht verstärkt um qualitative Maßnahmen, mit denen der Wert eines Links gesteigert werden soll:

Wie lange halten sich die Leser auf der Seite auf, bevor Sie wieder abspringen? Kommen Sie wieder oder hat ihnen der eine kurze Besuch der Seite sprichwörtlich gereicht, um sich ein Bild zu machen? Wird mein Inhalt geteilt, weiterverlinkt oder sogar aktiv beworben auf anderen Seiten?

Diese Punkte sind für Google und die Suchmaschinen mittlerweile sehr viel wichtiger als die bloße Anzahl an Verlinkungen auf die eigene Seite. Ein „guter“ Link kann mehr erreichen als hunderte aus fragwürdigen Seiten. Es kann sogar möglich sein, auch ohne Links in den Suchmaschinen ganz oben platziert zu werden. Wie dies geht ist klar: Guter Content.

Die Wirkung von Content

Doch was ist guter Content? Und wie kann man Ihn messen? Aussagekräftige Texte sind ein Weg, um Geschäftsziele (im Sinne der Suchmaschinenoptimierung) zu erreichen. Kreatives und leseroptimiertes Schreiben ist das Werkzeug, um diese Ziele zu erreichen. Die Wege sind allerdings vielfältig, oftmals steinig und lang.

Klasse statt Masse

Kreative Schreibarbeit kann nicht stupide mit einer zu erbringenden festen Anzahl an Texten oder Worten erfasst werden. Ein guter Text, der suchmaschinenrelevante Punkte wie die Wort- und Keyworddichte oder eine Mindestanzahl an Wörtern beachtet, ist nicht innerhalb weniger Minuten verfasst. Er benötigt einiges an Arbeit und wird, ähnlich wie guter Wein, mit der Zeit im Regelfall auch nicht schlechter.

Nichts ist für den wissbegierigen Leser schlimmer als ein schlecht geschriebener Text mit Recherchemängeln sowie verschachtelten Sätzen die sowohl Ausdrucks- als auch Rechtschreibfehler beinhalten. Konversionen oder Umsätze können Sie von so einem enttäuschten Leser vermutlich auch nicht erwarten, da er vermutlich nie wieder auf Ihre Seite kommen wird.

Bewertung mit Mathe

Es gibt sogar mathematische Formeln, die – zumindest teilweise – die Bedeutung dieser dokumentspezifischen Gewichtung von Wörtern messen können. Das ganze nennt sich dann etwas zusammengefasst WDF*IDF (Within-document Frequency * Inverse Document Frequency) und etwas ausführlicher:

Wenn Ihnen Mathematik in der Schule auch so viel Spaß gemacht hat wie mir, wollen Sie vermutlich spätestens jetzt aufhören weiterzulesen. – Und ja, normalerweise würde ich Ihnen da auch sofort zustimmen, aber bitte geben Sie noch nicht auf und folgen mir noch etwas. Ich verspreche auch, dass dies die einzige Formel im Text sein wird.

Ausformuliert zeigt Ihnen diese Formel, wie oft ein bestimmtes (Key-)Word innerhalb eines bestimmten Dokumentes vorkommt. In der Regel handelt es sich hierbei dann auch um das bedeutendste Wort im Text, eben das Keyword.

Je nachdem wie gut ein Text, im Sinne von Suchmaschinen und dem Leser, geschrieben ist, desto besser oder schlechter wird dieser Text empfunden und dementsprechend gewichtet:

 

Beispiel A:

Suchmaschinenoptimierung Text Was macht gute Inhalte aus?

 

Beispiel B:

SEOPT Suchmaschinenoptimierung Was macht gute Inhalte aus?

 

Sie merken allein schon bei dem bloßen Überfliegen des Textes, dass es sich im Endeffekt um dasselbe Thema handelt. Bei dem ersten Text wurde sich aber nicht ganz so viel Mühe gegeben wie beim zweiten Text (der nebenbei ein Zusammenschnitt einiger Texte unserer Homepage ist). Ersterer funktioniert im Gegensatz zum zweiten Text auch hervorragend, wenn man „Suchmaschinenoptimierung“ durch „Werbung für Mähdrescher“ ersetzt. Sicherlich auch nicht unbedingt ein Hinweis auf brillanten, einmaligen Inhalt.

Bewertung mit gesundem Menschenverstand

Guter Inhalt muss nicht immer mathematisch berechnet werden. Ab und an hilft es einfach, sich unter das Volk zu mischen. Ich persönlich finde es ja zum Beispiel immer etwas komisch, wenn mir die hochgerechneten Fernseh-Einschaltquoten jeden Montag vermitteln wollen, dass quasi jede Person zwischen drei und 99 Jahren den Tatort gesehen hat, obwohl ich persönlich – abgesehen von meinen Eltern, Großeltern und der Redakteurin nebenan – niemanden kenne. OK, ich frage mich auch, welche Eltern sich mit Ihrem Dreijährigen hinsetzen und den Tatort schauen, aber das würde vermutlich etwas zu sehr abschweifen vom Thema.

Kommen wir also zurück: Was macht guten Content aus?

Im Sinne des Menschenverstandes würde ich persönlich dazu tendieren, dass etwas, was gerne geteilt und verbreitet wird, in den meisten Fällen nicht so schlecht sein kann.

Ebenso sollte aber auch dem geneigten Marketingplaner bewusst sein, dass nicht mit jedem gelieferten Text die Verkaufsschraube nach oben schnellt und der Umsatz beeindruckende Sprünge macht. Viel mehr wirkt sich guter Content auf das Prestige des Unternehmens aus und lässt mit Sicherheit auch langsam aber sicher Ihre Konversionsrate steigen.

Vom Konsumenten zum Konsumenten

Der Verkauf bzw. der Umsatz ist sicherlich das, was den Chef am meisten interessiert. Aber kauft der Konsument, weil ihn der gute Text erst davon überzeugt hat oder weil er es sowieso kaufen wollte? Messen Sie also einmal die Seitenzugriffe auf Ihre Seiten. Von welcher Seite kommen die meisten Käufer? Wie sieht die Konversionsrate aus? Wie viele Ihrer Kunden werden von Lesern zu Käufern? Hat die Kommentierung unter den Blogartikeln zugenommen?

Dies alles sind erste Indizien für ein gesteigertes Interesse an Ihren Seiten bzw. Ihrem Unternehmen. Sie sind also auf dem besten Weg, mit nachhaltigem Content eine qualitativ hochwertige Suchmaschinenoptimierung zu erreichen.

Gut Ding will Weile haben

Was gerne bei einer inhaltlichen und kreativen Verbesserung der eigenen Seiten vergessen wird ist, dass die Auswirkungen erst später zu spüren sind. Oder, um direkt noch eine Phrase zu bedienen: Man muss Geld ausgeben, damit Geld reinkommt.

Eine Verbesserung der Konversionsrate oder der Sichtbarkeit kann nicht über Nacht geschehen. Interessenten, Kunden und potenzielle Multiplikatoren müssen ja schließlich erst einmal auf die gestiegene Qualität Ihrer Inhalte aufmerksam werden. Und dies kann nicht innerhalb eines Tages geschehen. Erst in Verbindung mit einer angepassten Social Media Strategie und „teilbaren“ Inhalten wird sich schrittweise eine Verbesserung Ihrer Sichtbarkeit von allein ergeben.

Was muss ich beachten?

Zuerst sicherlich die Kosten. Gute Ergebnisse benötigen nicht nur etwas Zeit, sondern wollen auch entlohnt werden. Ob Sie dies mit freien Autoren oder festen Mitarbeitern erreichen möchten liegt sicherlich an Ihnen. Um Ihnen vielleicht eine „Hausnummer“ zu nennen, ohne direkt meinen Gehaltscheck preiszugeben habe ich das renommierte Content Marketing Institute einmal gefragt. Dies geht bei den laufenden Blog-Kosten bzw. Content Marketing Kosten von 3.600$ pro Monat aus. – Umgerechnet sind dies etwas mehr als 2.800€.

Dem gegenüber stehen allerdings, wenn die „Content-Maschinerie“ erst einmal angelaufen ist, etwa 4.500$ pro Monat bzw. 3.500€ an Einnahmen.

 

Weiterführende Quellen

http://onlinemarketing.de/news/content-auf-dem-pruefstand-wie-gut-sind-meine-inhalte

http://www.blueglass.com/blog/secrets-of-a-cant-miss-content-calendar/

http://de.slideshare.net/CMI/a-field-guide-to-the-four-types-of-content-marketing-metrics


Wer schreibt eigentlich hier? Mein Name ist Helen Schrader, Diplom-Geographin und seit 2012 Online Redakteurin bei SEOPT. Schwerpunktmäßig beschäftige ich mich mit E-Commerce, Social Media, internetgestützte Markt- und Meinungsforschung sowie kollaborativen Internetumgebungen.

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Über rege Diskussionen in den Kommentaren freue ich mich sehr.

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